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Hessen wird teurer : Städte drehen an der Steuerschraube

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Bürger sind nicht erfreut: In vielen größeren Städten Hessens drohen Steuererhöhungen (Symbolbild). Bild: dpa

Mehr als zehn größere Städte in Hessen wollen Bürger und Betriebe deutlich mehr zur Kassen bitten. Im Fokus der Reform stehen Grund- und Gewerbesteuer.

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          Mehr als zehn größere Städte in Hessen wollen in diesem Jahr nach Angaben des Steuerzahlerbunds die Steuern erhöhen. Die Bürger würden sowohl bei der Grundsteuer als auch bei der Gewerbesteuer stärker zur Kasse gebeten, erklärte der Verband am Freitag.

          Zudem drehten einige Städte an der Bagatellsteuern-Schraube. „Die Verschnaufpause für Bürger und Betriebe ist offensichtlich leider schon wieder beendet“, kommentiert der Vorsitzende des Steuerzahlerbunds Hessen, Joachim Papendick.

          Bei der Grundsteuer, eine der Haupteinnahmequellen der Kommunen, langen den Angaben zufolge 8 der insgesamt 59 hessischen Städte mit mehr als 20.000 Einwohner zu. In Offenbach steigt der Hebesatz massiv um 395 auf 995 Punkte. Nidderau (Main-Kinzig-Kreis) steht mit einem Plus von 260 auf 690 Punkten in der Liste des Steuerzahlerbunds. Wetzlar (Lahn-Dill-Kreis) und Mühlheim (Kreis Offenbach) erhöhen ebenfalls, während Dillenburg (Lahn-Dill-Kreis) und Taunusstein (Rheingau-Taunus-Kreis) ihre Sätze leicht senken. Die kräftigste Steigerung der Gewerbesteuer gibt es in Oberursel (Hochtaunuskreis).

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