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Marburger Universität : Medizinstudent initiiert Blutspende-Wettbewerb

  • Aktualisiert am

Überlebenswichtig: Blutspenden retten Leben (Symbolbild). Bild: dpa

In Zeiten der Pandemie droht ein Mangel an Blutspendern. Deswegen hat nun ein Marburger Student einen Wettbewerb initiiert: Gesucht wird „die blutreichste Hochschule Deutschlands“.

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          Eine Gruppe um den Marburger Medizinstudenten Leonard Richter hat einen Blutspende-Wettbewerb ins Leben gerufen. Gesucht werde dabei „die blutreichste Hochschule Deutschlands“, teilte die Initiative „Medisspendenblut“ am Montag mit. Dabei bitten Teams an rund 20 deutschen Universitäten und Hochschulen um Blutspenden - welches Team am Ende im Verhältnis zur Anzahl der Medizinstudenten die meisten Spenden bekommen hat, hat gewonnen.

          „Als zukünftige Mediziner tragen wir eine besondere Verantwortung und auch die Pflicht, gerade beim Thema Blutspenden als Vorbilder im Sinne der Gesellschaft zu handeln“, begründete Richter die Initiative. „Wir möchten so viele Menschen wie möglich ansprechen, sie über den Mangel an kontinuierlichen Blutspendern und dessen lebensrettende Funktion aufklären und ermutigen, die Spende nicht auf die lange Bank zu schieben“, sagte Mitorganisatorin Merle Göben.

          Die Aktion endet am 3. Juli. Der Wettbewerb soll künftig jährlich ausgetragen werden. Erst vor wenigen Wochen hatte das hessische Sozialministerium wieder zum Blutspenden aufgerufen, weil die Konserven in Hessen zu Ende gehen.

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