https://www.faz.net/-gzg-aaq3r

Auftritt bei „Querdenker“-Demo : Martin Heipertz verlässt die CDU

Martin Heipertz, Frankfurter CDU-Politiker, hat mit seiner Rede bei der „Querdenker“-Demo in Kassel die Parteiführung empört. Nun tritt er aus der CDU aus. Bild: Marcus Kaufhold

Sein Auftritt bei der „Querdenker“-Demonstration in Kassel hat für viel Unmut bei der CDU gesorgt: Nun tritt der Frankfurter Martin Heipertz aus der Partei aus und kommt so einem Ausschlussverfahren zuvor.

          1 Min.

          Martin Heipertz, der sich im Februar erfolglos um die Bundestagskandidatur der CDU im Frankfurter Wahlkreis 182 bemüht hatte, hat seinen Parteiaustritt angekündigt. In seiner Begründung bezieht er sich auf die Corona-Politik. „Bundesnotbremse? Genug ist genug. Nach über 25 Jahren gebe ich meine CDU-Mitgliedschaft zurück“, schrieb er auf Twitter.

          Martin Benninghoff
          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Die Gründe für sein Zerwürfnis mit der CDU liegen aber tiefer: Heipertz hatte im März auf der umstrittenen „Querdenker“-Demonstration in Kassel gesprochen. Sein Auftritt, bei dem er sich als langjähriges CDU-Mitglied vorstellte, sorgte für starke Kritik bei der Frankfurter CDU, deren Vorstand daraufhin ein Parteiausschlussverfahren auf den Weg brachte. Einer Entscheidung kommt der 44 Jahre alte Heipertz nun mit seinem Austritt zuvor.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen.

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Hat sein Päckchen geschnürt: Hermann Gerland verlässt den FC Bayern

          Trainerabschied bei den Bayern : Mia san weg

          Wenn Klose öffentlich redet, dann hat er auch was zu sagen. Und wenn Gerland geht, dann will das was heißen. Doch abseits von Stilfragen kann man beim FC Bayern einen Wandel erkennen.
          Israelische Polizisten bei einer Demonstration am 12. Mai in Lod

          Ausschreitungen in Israel : „Es geht ihnen nicht um Koexistenz“

          Nach den Unruhen in Jerusalem ist die Gewalt in vielen gemischten Orten in Israel eskaliert. Besonders schlimm war es in Lod, einer Achtzigtausend-Einwohner-Stadt, in der jeder Dritte einen arabischen Hintergrund hat.