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Marburg : Rhön erhält ein Jahr Aufschub für Partikeltherapie

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Das Land Hessen will, dass hier Patienten behandelt werden: Partikeltherapieanlage am Uni-Klinikum Marburg Bild: F.A.Z. - FOTO DIETER RÜCHEL

Die Partikeltherapieanlage am Uni-Klinikum Marburg erhält ein Jahr Aufschub. Dies geht aus einer Vereinbarung des Landes Hessen und der Rhön AG als Mehrheitseigentümerin des Uni-Klinikums hervor.

          Die  Rhön-Klinikum AG als Mehrheitseigentümer des Uni-Klinikums Gießen und Marburg erhält Aufschub bis Ende des Jahres, um die neuartige Partikeltherapie gegen Krebs zum Laufen zu bringen. Zugleich werde Rhön wegen der verzögerten Inbetriebnahme etwa vier Millionen Euro Vertragsstrafe zahlen, sagte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) in Wiesbaden.

          Er stellte eine Vereinbarung vor, in der das Land und die Rhön-Klinikum AG alle Streitpunkte wegen der privatisierten Uniklinik beilegen. Ursprünglich hätte Rhön die Partikeltherapie, in die 107 Millionen Euro investiert worden sind, Anfang dieses Jahres in Betrieb nehmen sollen. Das Land Hessen erhält außerdem mehr Sitze in den Aufsichtsgremien der Uniklinik.

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