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Gericht sieht keinen Betrug : Mann nach Penisverdickung verärgert

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Mehr Vergnügen hatte er sich gewünscht und deshalb seinen Penis dicker machen lassen. Damit war ein Mann aber nicht zufrieden und verklagte den Arzt. Das Amtsgericht Darmstadt ließ den Betrugsvorwurf aber nicht gelten.

          Nach einer Penisverdickung ist ein Mann mit dem Vorwurf des Betruges gegen seinen Arzt gescheitert. Das Amtsgericht Darmstadt sprach am Dienstag den 43 Jahre alten Mediziner für plastische und ästhetische Chirurgie frei.

          Der Preis von 3500 Euro sei vorher abgesprochen und auch eingehalten worden, meinte der Richter. Er entsprach der Staatsanwaltschaft und der Verteidigung. Angenommen worden war eine Täuschung in Höhe von 1600 Euro.

          Mehr Vergnügen gewünscht

          Der 46 Jahre alte Mann hatte dem Gericht erklärt, er habe sich mit einer „leidenschaftlichen Freundin“ mehr Vergnügen gewünscht und deshalb an eine Penisverdickung gedacht. Schließlich dazu gekommen sei es viel später, er habe auch schon eine andere Partnerin gehabt. Vor der Verhandlung erzählte der Mann, der Arzt habe zu viel von dem Mittel zur Penisverdickung verwendet. „Ich konnte noch nicht einmal pinkeln gehen.“

          Einen Gegenstoff habe er sich dann selbst gespritzt. Eine Anzeige wegen Körperverletzung sei aber eingestellt worden. „Ich kann jedem nur raten, von einer Penisverdickung die Finger zu lassen.“

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