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Blaulicht in Rhein-Main : Überholmanöver missglückt – Verfolgungsjagd mit der Polizei

  • Aktualisiert am

Schwerer Unfall: Die Frau wurde in ein Krankenhaus gebracht (Symbolbild). Bild: dpa

Ein Mann wurde an einer S-Bahn-Station von einer einfahrenden S-Bahn am Kopf verletzt. In Frankfurt hatte ein Stahlboot ein Loch im Rumpf und drohte zu sinken. Und in Neu-Isenburg gab es eine Verfolgungsjagd.

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          Frankfurt. Ein Mann ist an einem Bahnhof in Frankfurt von einer einfahrenden S-Bahn touchiert worden. Der 53 Jahre alte Mann habe stark am Kopf geblutet und sei sicherheitshalber in eine Klinik gebracht worden, wie die Bundespolizei am Dienstag berichtete. Der Frankfurter hatte vor dem Unglück am Montagmittag im Stadtteil Rödelheim zu dicht an der Bahnsteigkante gestanden und laut Polizei die S-Bahn zu spät wahrgenommen. Er wurde angefahren und blieb am Boden liegen. Nach einer halben Stunde wurde das Gleis wieder freigegeben, wegen des Unglücks hatten zwölf S-Bahnen Verspätung.

          Frankfurt. Die Feuerwehr hat in Frankfurt ein zehn Meter langes Stahlboot vor dem Sinken bewahrt. Durch ein etwa acht Zentimeter großes Loch im Rumpf sei am Montagabend Wasser in das Boot eingetreten, wie Feuerwehr mitteilte. Das Boot sei an einem Anleger befestigt gewesen, hatte aber eine deutliche Schlagseite und drohte für kurze Zeit in Richtung Steg umzukippen. Einige Feuerwehrleute stellten sich demnach an Deck auf die gegenüberliegende Seite und bildeten ein Gegengewicht, während das Wasser aus dem Schiff herausgepumpt wurde und Rettungstaucher das Loch von außen mit einem Lecksegel, einer Art LKW-Plane, abdichteten. Schließlich sei das Loch zusätzlich von innen mit einem Holzstopfen verschlossen worden. Verletzt wurde bei der Boot-Rettungsaktion niemand. Die Schadenshöhe und die Ursache des Lecks waren zunächst nicht bekannt.

          Eiterfeld. Bei einem missglückten Überholmanöver hat sich eine Achtzehnjährige auf der B84 bei Eiterfeld-Großentaft (Landkreis Fulda) mehrmals mit ihrem Auto überschlagen und ist dabei schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, wollten die junge Autofahrerin sowie ein vor ihr fahrender Achtundsiebzigjähriger am Montagnachmittag einen Lastwagen überholen. Der Fahrer des anderen Wagens bremste ab und fuhr zurück auf die rechte Fahrbahn. Wegen des Gegenverkehrs versuchte auch die Frau vor dem Laster einzuscheren. Die Achtzehnjährige streifte dabei mit dem Heck ihres Autos die Stoßstange des Lastwagens, kam dadurch ins Schleudern und fuhr in den rechten Straßengraben. Hierbei überschlug sich ihr Auto dreimal und kam im Graben zum Liegen. Trotz eines Totalschadens konnte sich die Frau selbst aus ihrem Wagen befreien. Mit schweren Verletzungen wurde sie per Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

          Neu-Isenburg. Eine nächtliche Verfolgungsjagd hat sich ein Autofahrer ohne Führerschein mit der hessischen Polizei geliefert. Dem Polizeipräsidium Südhessen zufolge wollten Beamte den Mann in der Nacht zum Dienstag in Mörfelden-Walldorf kontrollieren, doch der Zweiundzwanzigjährige raste davon. Er fuhr demnach teilweise 200 Kilometer pro Stunde, geriet auch auf die Gegenfahrbahn und missachtete das Rotlicht von Ampeln. Schlussendlich stoppte er bei Neu-Isenburg. Grund für die Flucht dürfte eine fehlende Fahrerlaubnis gewesen sein, hieß es. Unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stand der Mann demnach nicht. Die Polizei ermittelt gegen ihn nun auch wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Verdachts auf ein verbotenes Rennen.

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