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Mangelnde Geburtshilfe : Längere Wege für werdende Mütter

Baby, bitte bleib noch drin: Wir müssen erst ein Krankenhaus finden. Bild: Picture-Alliance

Die Spezialisierung von immer mehr Kliniken führt zur Unterversorgung in der Geburtshilfe – jedenfalls fühlt es sich für die werdenden Mütter so an. Was bedeutet das im Ernstfall?

          Volker Möbus drückt es so aus: „Frankfurt ist nicht Sylt.“ Mit diesem Satz versucht der Chefarzt der Gynäkologie am Klinikum Höchst werdenden Eltern die Angst vor einer Unterversorgung in der Geburtshilfe zu nehmen. Denn in Frankfurt werden so viele Kinder geboren wie nie. Waren es vor knapp 15 Jahren etwa 10.000, die in acht Kliniken im Stadtgebiet auf die Welt kamen, stieg die Zahl bis Ende 2017 auf 13.000. Gleichzeitig ruft die Schließung von Geburtsstationen Unruhe hervor. Zuletzt verkündete das Markuskrankenhaus das Aus seiner geburtshilflichen Abteilung.

          Marie Lisa Kehler

          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Möbus spricht von einer „gefühlten Unterversorgung“, nicht vergleichbar mit der Situation etwa auf Sylt. Dort müssten Schwangere mindestens drei Wochen vor dem errechneten Geburtstermin in Richtung Festland aufbrechen, weil es keine ärztliche Versorgung gebe. In Frankfurt reiche es, beim Einsetzen der Wehen ins Auto zu steigen, um im Stadtgebiet die Wahl zwischen mehreren Kliniken zu haben. Alleine drei davon erfüllen die gesetzlichen Anforderungen an ein Perinatalzentrum der höchsten Stufe – nämlich die Uniklinik, das Bürgerhospital und das Klinikum in Höchst.

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