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Dorothee Dormann : Mainzer Wissenschaftlerin für Alzheimer-Forschung geehrt

Gegen das Vergessen: Gedächtnistraining kann alten Menschen helfen. Bild: dpa

Die Mainzer Biochemikerin Dorothee Dormann wird für ihre Alzheimer-Forschung ausgezeichnet. Ihre Erkenntnisse sollen aber nicht nur bei Demenz helfen.

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          Dorothee Dormann, Professorin für Molekulare Zellbiologie an der Mainzer Gutenberg-Universität, erhält den Alzheimer-Forschungspreis der Frankfurter Hans und Ilse Breuer-Stiftung. Dotiert ist die Auszeichnung mit 280.000 Euro, die Dormann für die wissenschaftliche Arbeit in ihrem Institut nutzen kann. Die 1976 geborene Wissenschaftlerin untersucht ein Protein namens TDP-43, das sowohl bei der Alzheimer-Demenz als auch bei anderen neurodegenerativen Krankheiten wie etwa ALS eine Rolle spielt.

          Sascha Zoske
          Blattmacher in der Rhein-Main-Zeitung.

          Wirkt TDP-43 mit dem sogenannten Tau-Protein zusammen, das sich ebenfalls im Gehirn von Alzheimer-Patienten ablagert, verläuft das Leiden besonders schwer. Dormann und ihr Team wollen die Wechselwirkungen von Tau und TDP-43 besser verstehen, um neue Ansätze für die Behandlung von Alzheimer und verwandten Krankheiten zu finden.

          Für ihre Arbeit hat Dormann schon mehrere Auszeichnungen erhalten, darunter den Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Nachwuchspreis sowie den Heinz Maier-Leibnitz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Die in Frankfurt ansässige Hans und Ilse Breuer-Stiftung will die Lebenssituation von Demenzpatienten und deren Angehörigen verbessern. Außerdem fördert sie die Forschung zu Demenz mit Preisen und Stipendien.

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