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Folgen der Abgas-Affäre : Mainz will Diesel-Autos stilllegen

  • Aktualisiert am

Mainz macht Ernst beim Diesel: Wer nicht nachrüstet, darf nicht fahren. Bild: dpa

Kein Software-Update? Keine Fahrerlaubnis: Als Folge der Diesel-Affäre will Mainz die ersten Fahrzeuge stilllegen lassen, die nicht nachrüsten. Weitere Städte ziehen nach.

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          Im Zuge des Dieselskandals hat Mainz erste Stilllegungsverfügungen an Autobesitzer verschickt, die das vorgeschriebene Software-Update nicht haben aufspielen lassen. Nach Angaben der Landeshauptstadt wurden bisher 30 Fahrzeughalter von der Kfz-Zulassungsstelle per Post aufgefordert, ihre Fahrzeuge innerhalb von vier Wochen nachrüsten zu lassen. Zwölf hätten sofort reagiert, bisher habe ein Auto stillgelegt werden müssen, erklärte ein Sprecher der Stadt am Montag auf Nachfrage.

          Betroffen sind unter anderem Fahrzeugtypen wie VW Amarok, Audi Avant, VW Golf und Passat, Seat Leon oder Skoda Superb und Yeti. Bei sieben Dieselbesitzern läuft noch ein so genanntes Anhörungsverfahren, bei dem die Behörden die Umstände in jedem Einzelfall prüfen.

          Auch weitere Städte in Rheinland-Pfalz legen nach. So wurden in Koblenz 15 Stilllegungsverfügungen für Fahrzeuge der Marken VW, Audi und Skoda erlassen. Auch in Ludwigshafen laufen entsprechende Verfahren. Zu deren Zahl konnte die Stadt jedoch keine Angaben machen. In den kommenden Wochen endet die 18-Monats-Frist für den verbindlichen Rückruf der Fahrzeuge, in deren Motoren die verbotene Abschaltung der Abgasreinigung eingebaut war.

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