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Maintal : Zwei Leichen auf Reiterhof: Auch zweiter Freispruch aufgehoben

  • Aktualisiert am

Tatort: „Main-River-Ranch“ in Maintal Bild: dpa

Der Fall um zwei Leichen auf einem Reiterhof in Maintal muss neu verhandelt werden. Der Bundesgerichtshof hat auch den zweiten Freispruch durch das Landgericht Hanau kassiert.

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          Der Mordfall um ein im Jahr 2014 in Maintal im Main-Kinzig-Kreis getötetes Ehepaar muss zum dritten Mal verhandelt werden. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe hob auch den zweiten Freispruch des Landgerichts Hanau aus dem März 2018 auf. Der Fall soll nun vor dem Landgericht Frankfurt komplett neu aufgerollt werden, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Hanau sagte. Zuvor hatte der „Hanauer Anzeiger“ darüber berichtet.

          Die höchsten deutschen Strafrichter gaben der Revision der Hanauer Staatsanwaltschaft sowie der Nebenklage statt. Der BGH habe das Urteil komplett aufgehoben - sowohl in den Feststellungen als auch in den rechtlichen Fragen, hieß es von Seiten der Staatsanwaltschaft.

          Im Juni 2014 getötet

          In den Prozessen hatte die Staatsanwaltschaft lebenslange Haft für die beiden Angeklagten mit deutscher Staatsangehörigkeit gefordert. Vater und Sohn sollen im Streit um Mietschulden das Ehepaar im Juni 2014 getötet haben. Die Leichen wurden danach unter einem Misthaufen vergraben auf der sogenannten Main-River-Ranch in Maintal-Dörnigheim gefunden.

          Die Angeklagten hatten in beiden Prozessen ihre eigene Version des Geschehens vorgetragen und beteuert, sie seien von dem Paar mit Messer und Axt angegriffen worden und hätten sich verteidigt. Der Mann wurde erstochen, seine Frau erschossen.

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