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Toptalent : Das Mädchen, das kein Fußballprofi werden wollte

  • -Aktualisiert am

Kickt mit ihren Freundinnen: Aylin Göktas vom FFC Pohlheim. Bild: Rainer Wohlfahrt

Als Jugendliche stand Aylin Göktas die Tür zu einer Karriere im Frauenfußball offen. Sie kickte in Potsdam und in Frankfurt. Aber dann hatte sie ein Schlüsselerlebnis.

          Aylin Göktas war ein Riesentalent. Vor acht Jahren gehörte sie zu den größten Hoffnungen im deutschen Frauenfußball. Damals war sie erst 14 und Bundesligist Turbine Potsdam bot ihr als einer von zwei Spielerinnen ihres Jahrgangs an, sie auszubilden. In der brandenburgischen Hauptstadt besuchte die Pohlheimerin das angegliederte Internat und trainierte täglich unter professionellen Bedingungen. Doch als sie 16 war, stieg sie aus. Mittlerweile ist Aylin Göktas 22 und kickt zusammen mit ein paar Freundinnen in ihrem Heimatverein, dem FFC Pohlheim in der Nähe von Gießen, in der niederklassigen Gruppenliga. Was ist schiefgelaufen? Oder ist am Ende gar nichts schiefgelaufen?

          Wer die 1,60 Meter große, zierliche, zurückhaltende Frau sieht, kommt nicht auf die Idee, dass sie im Fußball ein Ass ist. Aber auf dem Platz ist die wieselflinke Stürmerin mit dem ausgeprägtem Torriecher kaum zu stoppen. Göktas stammt aus einer christlich-aramäischen Familie. Ihre Eltern kamen vor 35 Jahren aus der Türkei nach Deutschland. Als sich 2011 Turbine Potsdam und der FFC Frankfurt nach einem Probetraining um die Vierzehnjährige bemühten, überließen die Eltern der Tochter die Entscheidung. „In meiner Familie werden Jungs und Mädchen gleich behandelt“, sagt Aylin Göktas. In Potsdam fand sie das Umfeld professioneller und besser als in Frankfurt. Ein weiterer Pluspunkt war das angegliederte Internat. Einziger Haken: die Entfernung von zu Hause.

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