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Luftfahrt-Drehkreuz : Lufthansa verlangt in Frankfurt weitere Entlastungen

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„Die Kosten in Frankfurt sind 20 Prozent höher als anderswo - die 20 Prozent müssen weg“: Lufthansa-Chef Carsten Spohr Bild: dpa

Die Lufthansa verdient prächtig. Gleichwohl drängt sie in Frankfurt auf niedrigere Gebühren. „Die Kosten in Frankfurt sind 20 Prozent höher als anderswo - die 20 Prozent müssen weg“, sagt Konzernchef Spohr.

          Die Lufthansa erwartet an ihrem Heimat-Drehkreuz Frankfurt weitere Kostenentlastungen. Zu den bereits mit dem Betreiber Fraport ausgehandelten kurzfristigen Nachlässen müsse ein langfristiges Kooperationsmodell ausgearbeitet werden, sagte Lufthansa-Chef Carsten Spohr in Frankfurt. „Die Kosten in Frankfurt sind 20 Prozent höher als anderswo - die 20 Prozent müssen weg.“ Erst dann sei auch in Frankfurt wieder Wachstum für Lufthansa möglich.

          Die Lufthansa verlagert derzeit Langstreckenverkehr nach München und leitet Umsteiger auch über ihre anderen Drehkreuze in Wien und Zürich. Mit der Übernahme großer Teile von Air Berlin werde auch die Bedeutung der Flughäfen Düsseldorf und Berlin zunehmen, fügte Spohr hinzu. Wegen des stagnierenden Geschäfts mit dem Hauptkunden Lufthansa hatte Fraport den größten deutschen Flughafen Frankfurt zuletzt für Billigflieger geöffnet und dabei unter anderem der irischen Ryanair hohe Einstiegsrabatte gewährt. In der Folge kam es darüber zum Streit mit Lufthansa.

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