https://www.faz.net/-gzg-87tzo

Pilotenstreik : Verhandlungen noch in dieser Woche

  • Aktualisiert am

Neue Verhandlungen: Lufthansa und die Pilotenvereinigung Cockpit Bild: dpa

Das Hessische Landesarbeitsgericht hat in der letzten Woche den Streik zwischen Lufthansa und der Pilotengewerkschaft Cockpit gestoppt. Noch diese Woche soll es neue Verhandlungen geben.

          Nach der gerichtlich abgebrochenen 13. Streikrunde verhandeln Lufthansa und die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit noch in dieser Woche wieder miteinander. Beide Seiten nannten am Montag aber keinen exakten Termin, um die Gespräche nicht mit einem zu hohen öffentlichen Erwartungsdruck zu belasten. Nach dpa-Informationen soll aber die für Mittwoch geplante Aufsichtsratssitzung des DAX-Konzerns abgewartet werden, von der wichtige Personalentscheidungen erwartet werden.

          In den Gesprächen soll es ausschließlich um die Übergangsversorgung der rund 5400 Piloten der Gesellschaften Lufthansa, Lufthansa Cargo und Germanwings gehen. Die Lufthansa hatte die Regeln dazu zum Jahresende 2013 einseitig gekündigt. Sie will erreichen, dass die Piloten später als derzeit in den Vorruhestand gehen. Bislang war das im Einzelfall bereits mit 55 Jahren möglich, wenn sämtliche neu eintretenden Vorruheständler zusammen einen Altersschnitt von 58 Jahren erreichten.

          Zwischenzeitliche Angebote zur Anhebung des Durchschnittsalters um zwei Jahre hat die VC wieder vom Tisch genommen. „Wir kehren zu unserer ursprünglichen Forderung aus dem Jahr 2014 zurück“, sagte VC-Sprecher Markus Wahl. Das Angebot stand im engen Zusammenhang mit Forderungen zur Begrenzung der Billigtochter Eurowings. Das Hessische Landesarbeitsgericht hatte an der Verknüpfung Anstoß genommen und den Streik der Piloten gestoppt, weil außertarifliche Streikziele verfolgt würden.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Der britische Öltanker Stena Impero wurde von den iranischen Revolutionsgarden beim Durchfahren der Straße von Hormuz beschlagnahmt.

          Nach Festsetzen von Tanker : Krise am Persischen Golf spitzt sich zu

          In der Straße von Hormus überschlagen sich die Ereignisse: Iran stoppt zwei britische Tanker, einer wird noch immer von Teheran festgehalten. Die Regierung in London droht mit Konsequenzen – und Washington schickt Verstärkung nach Saudi-Arabien.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.