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Sportwagen-Hersteller : Lotus baut deutsches Zentrum für Auto-Entwicklung aus

Ausbau: Geely-Tochter Lotus plant mit einem größeren Entwicklungszentrum in Raunheim nahe Frankfurt Bild: Reuters

Im Gegensatz zum Autobauer Opel und dessen strategischem Partner Segula Automotive plant Lotus mit zusätzlichen Auto-Entwicklern in Rhein-Main. Der Neubau soll schon bald mehr Ingenieure beherbergen als derzeit.

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          Der englische Auto-Hersteller Lotus entwickelt fortan Antriebe und nicht näher beschriebene Produkte für umweltschonende Mobilität in einem neuen Gebäude in Raunheim unweit von Frankfurt. 150 Ingenieure aus mehr als 15 Nationen arbeiten nach Angaben der Firma in diesem Entwicklungszentrum – bis Jahresende sollen es 200 werden. Raunheim liegt in Nachbarschaft zum Opel-Stammsitz Rüsselsheim. In der Nähe betreibt auch Hyundai ein Entwicklungszentrum. Maximilian Szwaj, der zuletzt beim Sportwagenhersteller Aston Martin tätig gewesen sei, leitet laut Mitteilung das Lotus Tech Innovation Centre (LTIC).

          Thorsten Winter
          Wirtschaftsredakteur und Internetkoordinator in der Rhein-Main-Zeitung.

          Diese Nachricht kommt in einer Zeit, in der in Rüsselsheim sowohl Opel als auch Segula Automotive als strategischer Partner des Autobauers zahlreiche Stellen in der Entwicklung streichen. Bei Opel ist das der Kostenkontrolle geschuldet und dem Umstand, dass der Stellantis-Konzern über weitere Kapazitäten verfügt, um neue Modelle auf den Weg zu bringen.

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