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Kultusminister Lorz : Mix aus Unterricht und Schule daheim bis zum Sommer

  • Aktualisiert am

Setzt auf Mix aus Unterricht und Lernen zuhause: Kultusminister Lorz Bild: dpa

Ein vollumfänglicher Präsenzunterricht bis zu den Ferien ist für Kultusminister Lorz wegen der Verhaltensregeln in der Corona-Krise ausgeschlossen. Alle Schüler sollen aber „in irgendeiner Weise in die Schule“.

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          Kultusminister Alexander Lorz (CDU) setzt auf einen Mix aus Unterricht in der Schule und einer Fortsetzung der Lernsituation zuhause für die hessischen Kinder und Jugendlichen bis zu den Sommerferien. Ein vollumfänglicher Präsenzunterricht bis zu den Ferien sei wegen der ganzen Abstandsgebote und Verhaltensregeln in der Corona-Krise zwar ausgeschlossen, sagte Lorz am Dienstag in Wiesbaden.

          Erklärtes Ziel aller Bundesländer sei aber, alle Schüler noch vor den Sommerferien in irgendeiner Weise in die Schule zu bringen. Alle weiteren Öffnungsschritte würden jedoch von der positiven Entwicklung der Corona-Infektionslage abhängen.

          Die Kultusminister der Länder haben den Ministerpräsidenten und Kanzlerin Angela Merkel (CDU) in ihrem Konzept vorgeschlagen, dass trotz Corona-Krise alle Schüler vor den Sommerferien zumindest tageweise die Schule besuchen können. „Jede Schülerin und jeder Schüler soll bis zu dem Beginn der Sommerferien tage- oder wochenweise die Schule besuchen können“, heißt es in dem Papier der Kultusministerkonferenz (KMK), über das Bund und Länder an diesem Donnerstag beraten sollen. Einen regulären Schulbetrieb für die rund elf Millionen Schüler in Deutschland wird es vor den Sommerferien laut den Ministern aber nicht geben.

          Die Minister setzen bei ihrem Konzept ausdrücklich auf ein behutsames Vorgehen: Die Lerngruppen werden verkleinert, räumlich getrennt, der Unterricht soll zeitversetzt laufen. Abstandhalten gilt fürs Klassenzimmer, aber auch für den Pausenhof oder zu Essenszeiten. Ein Mund-Nasen-Schutz soll freiwillig sein und wird als „ergänzender Fremdschutz“ gesehen.

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