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„Keine Fische in Badewanne“ : Tebartz-Wohnung „besenrein“ übergeben

  • Aktualisiert am

„Besenrein“ verlassen: Der bisher von Tebartz-van Elst bewohnte Limburger Bischofssitz Bild: dpa

Der frühere Limburger Bischof Tebartz-van Elst hat seine Wohnung „besenrein“ übergeben. Dies stellt ein Bistumssprecher klar - und weist einen Bericht zurück, nach dem Fische in der Badewanne zurückgeblieben seien.

          Der frühere Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst hat seine Wohnung auf dem Domberg dem Bistum übergeben. Die Räume seien nach dem Auszug des Kirchenmannes besenrein vorgefunden worden, sagte ein Sprecher der Diözese.

          Bei der Abnahme der Räume seien auch keine Fische in der Badewanne gewesen, sagte er, und reagierte damit auf einen Bericht der „Bild“-Zeitung. Die Zeitung hatte geschrieben, es seien dort Fische in Eimern zurückgelassen worden.

          Goldfische in Teich ausgesetzt

          Eine Sprecherin der Familie von Tebartz-van Elst sagte, die Goldfische seien unter Anleitung eines Experten aus ihrem Teich entnommen und noch am gleichen Tag auf dem elterlichen Hof am Niederrhein in einem Teich wieder ausgesetzt worden.

          Tebartz-van Elst hatte vergangene Woche die Wohnung auf dem Domberg geräumt und war nach Regensburg gezogen. Der nach dem Finanzskandal um seinen neuen Dienstsitz abberufene Limburger Bischof will in der bayerischen Stadt leben, bis er eine neue Aufgabe erhält.

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