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F.A.Z.-Redakteure stellen vor : Unsere liebsten Weihnachtsmärkte

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Es ist Weihnachtsmarktzeit: Unsere Redakteure stellen ihre Lieblingsorte vor. Bild: dpa

Die besinnliche Zeit rückt immer näher und die Weihnachtsmärkte öffnen endlich ihre Pforten. Unsere Redakteure stellen ihre Lieblingsorte vor.

          Rund um den Weißen Turm

          In Bad Homburg können sich die Besucher des Weihnachtsmarkts fühlen wie Gäste der Landgrafen in früheren Jahrhunderten: Die Stände werden im oberen Schlosshof am Weißen Turm aufgestellt. Auch der Turm selbst kann erklommen werden, um die Aussicht auf Stadt und Taunus zu genießen. Das Bauwerk stammt aus dem 14. Jahrhundert und war ursprünglich der Bergfried einer Burg, die 1680 zum Landgrafenschloss umgebaut wurde. Foodtrucks stehen auf dem Parkplatz vor dem Schloss. (höv.)

          ROMANTISCHER WEIHNACHTSMARKT

          Landgrafenschloss in Bad Homburg, an allen Wochenenden im Advent, Freitag bis Sonntag 12 bis 21 Uhr

          Foodtrucks und Konzerte

          Statt Glühwein und Bratwurst gibt es beim Foodtruck-Weihnachtsmarkt vor der Darmstädter Centralstation Zimtkaffee und Finger Food aus aller Welt. Verkauft wird alles aus liebevoll dekorierten und teilweise nostalgischen Caravans und Bussen. Einer von ihnen beherbergt einen „Pop-Up Shop“, in dem verschiedene Kreativläden aus Darmstadt Selbstgenähtes und Gebasteltes anbieten. Außerdem gibt es viel Musikalisches bei freiem Eintritt: Dienstags läuft die Konzertreihe „laut und leise“, mittwochs stellt der Verein Vielbunt ein queeres Programm auf die Beine, donnerstags legen DJs beim „Glühschoppe“ auf. An den Wochenenden schlägt dann die Stunde für Sänger, Songwriter und Bands wie Julakim, One Take Toni und Jonas Noack. (kabo.)

          HEILIGS BLECHLE!

          Darmstadt, vor der Centralstation, bis 23. Dezember, Sonntag bis Donnerstag 15 bis 21 Uhr, Freitag und Samstag bis 22 Uhr

          Lebkuchen und Posaunen

          Rund um das Lichtenberger Schloss im Odenwald erwartet die Besucher ein besonders romantischer Adventsmarkt. Am Freitag um 18 Uhr wird er mit einem kleinen Programm inklusive Posaunenchor, Nikolaus, Odenwälder Lebkuchenfrauen und Lichtenberger Wichteln eröffnet. Durch den mit Fackeln, Feuerschalen und Lichterketten illuminierten alten Ortskern von Lichtenberg zu bummeln, zwischendurch einen Bratapfel und eine Feuerzangenbowle zu genießen und sich dann durch die Vorburganlage hoch zum Schlosshof vorzuarbeiten macht einfach Spaß. Entlang des relativ kurzen Weges findet man nette Mitbringsel wie Holzspielzeug, Adventsgestecke, Puppenkleider und Windlichter aus Keramik, aber auch Leckereien wie Hirschsalami und geräucherte Forellen. Im Kaisersaal des Schlosses laufen zwei festliche Adventskonzerte, am Sonntag um 19 Uhr und am Sonntag um 16 Uhr. (kabo.)

          ADVENTSMARKT

          Lichtenberg in der Gemeinde Fischbachtal, 30. November bis 2. Dezember, Freitag 18 bis 22 Uhr, Samstag 15 bis 22 Uhr, Sonntag 12 bis 20 Uhr

          Mit Glühwein am Lagerfeuer

          Die prachtvolle Kulisse ist unverkäuflich. Alles andere, das an den mehr als 100 Ständen des Mainzer Weihnachtsmarkts angeboten wird, soll dagegen möglichst in andere Hände gehen: Holzspielzeug und Christbaumschmuck etwa, Backförmchen und Kunsthandwerk, heiße Maronen sowie die in den vergangenen Jahren immer besser gewordenen Glühwein-Variationen rheinhessischer Winzer. Zu den Besonderheiten des im Schatten des mächtigen Martinsdoms zu erlebenden Budenzaubers, der als „Nikolose Markt“ eine mehr als 200 Jahre lange Geschichte hat, gehören eine elf Meter hohe und reichverzierte Weihnachtspyramide, die lebensgroßen Krippenfiguren vor der Gotthardkapelle, eine neun Meter messende Spieluhr mit Engelsfiguren sowie das dank etlicher Holzfasshütten für jedes Wetter geeignete Weihnachtsdorf mit Lagerfeuer. (sug.)

          MAINZER WEIHNACHTSMARKT

          Mainzer Altstadt, bis 23. Dezember, Sonntag bis Donnerstag 11 bis 20.30 Uhr, Freitag und Samstag 11 bis 21 Uhr

          Jeden Tag ein Türchen

          Der Weihnachtsmarkt auf dem Hanauer Marktplatz ist mit 75 Ständen einer der größten der Region, doch einzigartig wird er durch seine Kulisse: Das Rathaus im Hintergrund wird zu Hessens größtem Adventskalender. Jeden Tag öffnet sich ein Türchen, und zum Vorschein kommt ein von hinten beleuchtetes Bild. Darauf sind Figuren aus Grimms Märchen zu sehen, gemalt vom Hanauer Künstler Joerg Eyffert. Zu essen gibt es neben dem Üblichen wie Grillwurst und Christstollen auch weihnachtliche Burger mit Entenfleisch. (höv.)

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