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F.A.Z.-Redakteure stellen vor : Unsere liebsten Weihnachtsmärkte

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HANAUER WEIHNACHTSMARKT

Marktplatz in Hanauer Innenstadt, bis 22. Dezember, täglich von 11 bis 21 Uhr

Wie im späten Mittelalter

Die Ronneburg wird für die Adventszeit ins Mittelalter zurückversetzt. Auf dem Weihnachtsmarkt in der Burg sind die Händler, Handwerker und Gaukler gekleidet wie im 13. oder 14. Jahrhundert, auch die Stände sind historischen Buden nachempfunden. Mit der Dämmerung werden Fackeln, Kerzen und Öllampen entzündet, so dass die Burg am Abend von Flammen beleuchtet wird. Zu essen gibt es Fladen und Waffeln, aber auch Wild, also Fleisch, das im echten Mittelalter allein dem Adel vorbehalten war. (höv.)

HISTORISCHER WEIHNACHTSMARKT

Ronneburg, an den ersten drei Wochenenden im Advent, Samstag und Sonntag 11 bis 20 Uhr

Vom Turm zu den Turmbläsern

Das haben die alten Rittersleut gut gemacht, als sie die Burg Hayn mit einem schönen, dicken Turm ausgestattet haben. Denn alljährlich im Advent wird der füllige Bergfried zu einer Kerze umdekoriert und leuchtet so über dem Hayner Weihnachtsmarkt. Von der Burg aus können die Besucher in die Dreieichenhainer Altstadt spazieren, die mit ihren Fachwerkhäusern und Gässchen wie geschaffen für den Weihnachtsmarkt ist, der am zweiten und dritten Adventswochenende stattfindet. An den rund hundert Ständen gibt es nicht nur das übliche Glühwein- und Bratwurstsortiment, sondern auch alles Mögliche von der handgestrickten Socke über die selbstgemachte Marmelade bis zum ausgefallenen Kunsthandwerk. Ist man einmal durch die Fahrgasse, also quer durch die Altstadt gelaufen, gelangt man zum Obertor, wo die Turmbläser spielen. (trau.)

HAYNER WEIHNACHTSMARKT

Dreieichenhainer Altstadt, 8., 9., 15. und 16. Dezember, Samstag 15 bis 20.30 Uhr, Sonntag 14 bis 20 Uhr

Drauß’ im Walde

Auch wenn das Wahrzeichen frühestens in einem Jahr wieder aufgebaut wird, rund um das Fundament des Goetheturms gibt es auch in diesem Jahr wieder einen kleinen Weihnachtsmarkt im Wald. Schon von weitem sieht man die beleuchteten Sternenkugeln aus Keramik und riecht den Duft von Waffeln und Punsch. Das Highlight für Kinder ist das kleine Karussell und die Krippe mit echten Schafen. (cp.)

WEIHNACHTSMARKT AM GOETHETURM

Frankfurt-Sachsenhausen, Am Goetheturm, bis 23. Dezember, Montag bis Freitag 16 bis 21 Uhr, Samstag und Sonntag 13 bis 22 Uhr

Strahlende Beleuchtung am Dom: Der Mainzer-Weihnachtsmarkt bietet Glühwein vor wunderschöner Kulisse.
Strahlende Beleuchtung am Dom: Der Mainzer-Weihnachtsmarkt bietet Glühwein vor wunderschöner Kulisse. : Bild: dpa

Design und Wein

Ein Adventsmarkt im Museum? Ja, das gibt es – und es funktioniert erstaunlich gut. Der kleine Markt im Foyer des Museums Angewandte Kunst hat Tradition. Die Aussteller sind handverlesen: Die Möbeldesigner von E15 oder das tolle Ledertaschen-Label Early sind dabei, auch das Weingeschäft Cool Climate, das besondere Naturweine verkauft, macht mit. Der Eintritt zum Markt ist frei, am Wochenende gibt es jeweils von 12 bis 16 Uhr Kaffee und Kuchen. (ajue.)

MARKT BESONDERES SCHENKEN

Frankfurt, Museum Angewandte Kunst, 30. November bis 23. Dezember während der Öffnungszeiten des Museums

Der Künstlermarkt

Wer sich an die wilden Partys im Keller im Allerheiligenviertel erinnert, ist sicher etwas irritiert, dass im Kunstverein Montez nun ein gediegener Weihnachtsmarkt läuft. Wobei: So gediegen geht es dort auch nicht zu. Wenn am zweiten Adventswochenende Kreative und Künstler im Rundbogen der Honsellbrücke ihre Stände beziehen, dann spukt auch weiterhin ein alternativ-anarchischer Geist durch die Räume. (ajue.)

LOLAS WEIHNACHTSMARKT

Frankfurt, Honsellstraße 7, 8. und 9. Dezember, jeweils 11 bis 20 Uhr

Unter goldenen Sternen

Das Dreieck zwischen dem majestätischen Stadtschloss, der imposanten Marktkirche und dem schmucken Rathaus der Landeshauptstadt strahlt zu jeder Zeit ein gehöriges Maß an architektonischer Magie aus. Für den traditionsreichen Sternschnuppenmarkt könnte es keine passendere Kulisse geben. Mehr als 30.000 LEDs geben dem Weihnachtsbaum seinen besonderen Glanz. Wer noch nicht in Weihnachtsstimmung ist, der muss sich nur ein Herz fassen und sich nach Einbruch der Dunkelheit durch den schön illuminierten Markt treiben lassen, den Geruch von gerösteten Mandeln und Bratwürsten schnuppern, den Kindern beim Schlecken der Zuckerwatte zusehen und bei einem der Rheingauer Winzer einen Glühwein genießen. Kleiner Tipp: Versuchen Sie ruhig einen „Weißen“ aus Riesling. (obo.)

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