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Lieblingsrezepte der Redaktion : Urlaub aus der Pfanne

Ein bisschen Hütten-Gefühl: Kaiserschmarrn ohne Rosinen Bild: Carsten Knop

Auch wenn der Skiurlaub in Österreich in diesem Corona-Winter ausfällt, muss nicht auf den Kaiserschmarrn verzichtet werden. Mit diesem Rezept stellt sich das Hütten-Gefühl garantiert auch daheim ein.

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          Normalerweise ist es die Zeit im Jahr, in der Skiurlaub in Österreich ansteht. Natürlich geht es dabei nicht nur um den Sport als solchen, sondern auch um die Hütten – und um das, was dort serviert wird: Kaiserschmarrn gehört zum Pflichtprogramm. Bisher musste man sich deshalb nie darum kümmern, ihn selbst zuzubereiten. Der Schmarrn war der Zeit in den Bergen vorbehalten, und die Leute dort konnten oder können es im Zweifel besser. Aber in einem Corona-Winter ist alles anders, daheim wird gebettelt. Und wenn man es schon selbst mache, dann könne man doch auch gleich auf die Rosinen verzichten, die man ohnehin nicht so gerne mag. Gesagt, getan. Immerhin liegt ja Schnee im Taunus, also kann man es auch einmal in der Küche schneien lassen. Doch dazu später mehr.

          Zunächst trennt man Eigelb vom Eiweiß. Das mit dem Aufschlagen der Eier hatte mir meine Mutter zum Glück schon vor Beginn des Studiums beigebracht. Danach das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Der Mixer wird dafür übrigens recht lange eingesetzt, auch noch einige Zeit nachdem man das Gefühl hat, im Grunde sei die Sache erledigt. Danach den Zucker, den Vanillezucker und abermals eine Prise Salz in das Eigelb mischen und alles – abermals mit dem Mixer – cremig schlagen. Das Mehl hinzufügen. Achtung: Nicht sofort den Mixer wieder einschalten, sondern so lange rühren, bis sein Einsatz nicht zu einer großen Mehlwolke führt. Danach die Milch und das Mineralwasser zugeben und weiter mischen. Nicht wundern: Der Teig ist jetzt relativ flüssig, was sich auch nur wenig ändert, wenn der Eischnee vorsichtig untergehoben wird. Wenn man auf die Rosinen nicht verzichten mag, wäre dies der richtige Zeitpunkt, sie ebenfalls unterzuheben, vorher dann in Orangensaft einweichen.

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