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Hartmut Leppin : Leibniz-Preis für Frankfurter Althistoriker

Der mit 2,5 Millionen Euro dotierte Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis geht dieses Mal an Hartmut Leppin. Er hat seit 2001 in Frankfurt eine Professur für Alte Geschichte inne.

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          Der Frankfurter Althistoriker Hartmut Leppin erhält den mit 2,5 Millionen Euro dotierten Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis 2015. Das hat der Hauptausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft in Bonn bekannt gegeben. Der 50 Jahre alte Leppin hat seit 2001 eine Professur für Alte Geschichte inne, er erforscht die politische Ideengeschichte des Klassischen Griechenlands sowie die Geschichte des Christentums in der Antike.

          Eva-Maria Magel

          Kulturredakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          „Insgesamt sind acht Wissenschaftler ausgezeichnet worden, noch ein weiterer stammt aus Hessen: Der Historiker Friedrich Lenger von der Justus-Liebig Universität Gießen ist ebenfalls unter den Preisträgern. Lenger befasst sich unter anderem mit Stadtgeschichte, von ihm ist jüngst der Band „Metropolen der Moderne“ erschienen.

          Einem breiteren Publikum bekannt

          Leppins Forschungsgebiet erstreckt sich bis zur Entwicklung der islamischen Religion. 2011 erschienen seine einem breiteren Publikum bekannte Studie „Das Erbe der Antike“ (München, C.H. Beck) Leppin arbeitet interdisziplinär, erst vor kurzem wurde der Frankfurter Sonderforschungsbereich „Schwächediskurse und Ressourcenregime“ bewilligt, dem Leppin vorsteht. Außerdem ist der Historiker im Exzellenzcluster „Herausbildung normativer Ordnungen“ engagiert. 

          Derzeit widmet sich Leppin hauptsächlich seiner Forschung zu „Christianisierungen im Römischen Reich“, ein Projekt, das die DFG mit 500.000 Euro fördert. In Person von Leppin hat die Goethe-Universität den 16. Leibniz-Preisträger hervorgebracht. Zuletzt wurden der Philosoph Rainer Forst, der Biochemiker Ivan Dikic  und der Rechtswissenschaftler Armin von Bogdandy ausgezeichnet.

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