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Legaler Anbau für Schmerzpatienten : Frankfurter Stadträtin lobt Cannabis-Urteil

  • -Aktualisiert am

Darf von Menschen mit chronischen Schmerzen künftig selbst angebaut werden: Hanf-Pflanzen Bild: dpa

Frankfurts Gesundheitsdezernentin Rosemarie Heilig (Die Grünen) hat das Cannabis-Urteil des Kölner Verwaltungsgerichts begrüßt. Dieses erlaubt Menschen mit chronischen Schmerzen den Hanf-Anbau.

          Als human und rational bezeichnet Gesundheitsdezernentin Rosemarie Heilig (Die Grünen) das Urteil des Kölner Verwaltungsgerichts, wonach Schmerzkranke für den Eigenbedarf Cannabis anbauen dürfen. „Wo Cannabis hilft und Medikamente versagen, sollte das Wohl der Patienten im Vordergrund stehen“, äußerte sie in einer Mitteilung. Gleichzeitig kündigte sie an, dass die Stadt für den 17. November eine Fachtagung plane, auf der es auch um Themen wie Entkriminalisierung, Jugendschutz und Modelle der Regulierung gehen solle.

          Frankfurter Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (Die Grünen)

          Besorgt äußerte sich Heilig über ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs. Es besagt, dass Deutschland „Legal Highs“ genannte Kräutermischungen mit synthetischen Cannabinoiden nicht unter Berufung auf die EU-Arzneimittel-Richtlinie verbieten darf. Die Stadträtin hält diese Mischungen für gefährlich, weil ihre Dosierung unberechenbar sei.

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