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Frankfurt-Sachsenhausen : Leerstehender „Paradieshof“ hat neuen Nutzer

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Zukunftsmusik: So soll der „Paradieshof“ nach dem Konzept der European School of Design bald aussehen Bild: European School of Design

Der „Paradieshof“ in Frankfurt-Sachsenhausen steht seit geraumer Zeit leer und hat auch schon Hausbesetzer angezogen. Durch Konzept der European School of Design soll sich das ändern.

          Die Stadt Frankfurt hat einen Nutzer für den leerstehenden sogenannten Paradieshof im Stadtteil Alt-Sachsenhausen gefunden. Eine elfköpfige Jury entschied sich für ein Konzept der European School of Design, wie Bürgermeister und Planungsdezernent Olaf Cunitz (Die Grünen) am Montag mitteilte. Die Privatschule setzte sich gegen zehn weitere Interessenten durch.

          „Mit der Neubelebung verfolgen wir das Ziel, ein Gegengewicht zur dominanten Kneipennutzung zu schaffen“, sagte Cunitz. Zunächst würden Verhandlungsgespräche mit der Privatschule geführt. Daraufhin werde eine Entscheidung getroffen und die Inhalte des Konzepts vertraglich festgehalten. Der Paradieshof bleibe indes Eigentum der Stadt.

          Cunitz zufolge hat die 1500 Quadratmeter große Immobilie eine „Schlüsselposition“ in dem Quartier. Die European School of Design plane, ihren Standort in den Paradieshof zu verlegen und die Anzahl ihrer Studierenden zu verdoppeln. Der Keller sei für Werkstatt-, Studio- und Lagerräume vorgesehen, das Erdgeschoss für Foyer, Fachveranstaltungen, Ausstellungen und ein öffentliches Café.

          In den Obergeschossen sollen Seminarräume, eine Bibliothek und Ateliers und im Dachgeschoss Wohnräume für acht Studierende entstehen. „Das wird (...) zu einer deutlichen Belebung des Viertels führen“, ist sich Cunitz sicher.

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