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Langjähriger Radio-FFH-Chef : „95 Prozent der Hörer neigen regionalen Sendern zu“

  • -Aktualisiert am

In Hessen verwurzelt: FFH würde in Schleswig-Holstein oder Bayern nicht funktionieren, sagt Hillmoth. Bild: Wolfgang Eilmes

Hans-Dieter Hillmoth, langjähriger Chef des privaten Radiosenders FFH, hat sich in den Ruhestand verabschiedet. Im Gespräch zieht er Bilanz und verrät, was er künftig zu tun gedenkt.

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          Wenn Sie in einen Raum kommen, in dem ein Radio läuft, können Sie nach zehn Sekunden Zuhören sagen, welcher Sender da dudelt?

          Nach zehn Sekunden nicht, aber nach einer Minute schon. Ich höre gar nicht so viel Radio, aber ich habe wohl eine ganz gute Gabe, selbst im Stimmengemurmel einer Gaststätte zu erkennen, welcher Sender im Hintergrund läuft.

          Gehen Sie dann schon mal zum Wirt und sagen: „Hömma, hier läuft der falsche Kanal“?

          Ach nein, diesen Enthusiasmus hatte ich vielleicht im ersten Jahr, aber inzwischen weiß ich: Hundert Prozent Einschaltquote können wir nicht kriegen.

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