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Bombenentschärfung und Unfälle : Lange Wartezeiten für Pendler im Rhein-Main

  • Aktualisiert am

Hier ist Geduld angesagt: Mehrere Zwischenfälle sorgen auf Hessens Fernstraßen für stockenden Verkehr (Symbolbild). Bild: dpa

Autofahrer müssen sich am Donnerstagmorgen auf längere Wartezeiten auf hessischen Fernstraßen einstellen. Grund dafür sind mehrere Unfälle und die Entschärfung einer Weltkriegsbombe.

          Die Bundesstraße 455 muss gesperrt werden. Grund dafür sind die Vorbereitungen für die geplante Entschärfung einer Weltkriegsbombe im Wiesbadener Stadtteil Bierstadt. Der 250 Kilogramm schwere Sprengkörper aus dem Zweiten Weltkrieg soll ab 19.00 Uhr entschärft werden. Die Bombe enthält nach Angaben der Stadt 120 Kilo Sprengstoff. Sie war bei vorbereitenden Arbeiten in einem potentiellen Neubaugebiet entdeckt worden.

          Rund 250 Bewohner eines Altenheims sowie eines Alten- und Pflegeheims werden am Vormittag in
          eine nahe gelegene Schule gebracht, wie ein Sprecher der Stadt sagte. Bis 13.00 Uhr soll das Viertel mit insgesamt 2855 Einwohnern geräumt sein. Auch alle Geschäfte und Büros werden evakuiert.

          Darüber hinaus müssen Autofahrer auf der Autobahn 661 am Donnerstagmorgen mit Verzögerungen rechnen. Nach Angaben der Polizei Frankfurt kommt es zwischen Bad Homburg vor der Höhe und Frankfurt am Main-Heddernheim in Richtung Darmstadt nach einem Unfall zu Verzögerungen von bis zu 20 Minuten. Auch auch der A643 bei Mainz Richtung Wiesbaden zwischen Dreieck Mainz und Mainz-Mombach müssen sich Autofahrer auf rund drei Kilometer Stau einstellen. Zuvor hatte die „Hessenschau“ berichtet.

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