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Landtagswahlkampf : Hessen-SPD fordert mehr Wohnungen

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Die Nassauische Heimstätte müsse zu einem starken Wohnungs- und Stadtentwicklungsunternehmen ausgebaut werden, wie die SPD meint Bild: dpa

Mehr preiswerten Wohnraum und eine bessere Kinderbetreuung - dies fordert die Hessen-SPD abermals kurz vor der Landtagswahl. Besondere Pläne hat sie für die Nassauische Heimstätte.

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          Die sechs SPD-Oberbürgermeister in Hessen und der Spitzenkandidat der Partei, Thorsten Schäfer-Gümbel, haben abermals mehr preiswerten Wohnraum und eine bessere Kinderbetreuung gefordert. Um für Familien den dringend notwendigen bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, seien die Kommunen auf die Unterstützung von Landes- und Bundesregierung angewiesen, hoben die Rathauschefs von Frankfurt, Offenbach, Kassel, Gießen, Marburg und Hanau sowie Schäfer-Gümbel in einer am Dienstag in Frankfurt gemeinsam veröffentlichten Erklärung heror.

          „Eine sozialdemokratische Regierung in Hessen wird den Neubau von gefördertem Wohnraum mindestens verdoppeln, das heißt bis zu 2500 Wohneinheiten pro Jahr“, versprechen sie in dem Papier.

          Heimstätte soll ausgebaut werden

          Die Nassauische Heimstätte müsse zu einem starken Wohnungs- und Stadtentwicklungsunternehmen ausgebaut werden. Zugleich sollten die Bundesmittel auf eine Milliarde Euro jährlich verdoppelt werden. Die Städte seien auf kommunalfreundliche Regierungen in Wiesbaden und Berlin angewiesen, sagte Offenbachs Stadtoberhaupt Horst Schneider.

          „Wir Sozialdemokraten arbeiten in Kommune, Land und Bund eng zusammen“, betonte auch Marburgs Oberbürgermeister Egon Vaupel. Gerade die Universitätsstädte bräuchten bei weiter steigenden Studierendenzahlen dringend mehr bezahlbaren Wohnraum.

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