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Landtagswahlkampf : Hessen-FDP setzt auf Bildung, Wirtschaft und Gerechtigkeit

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Startschuss in den Wahlkampf: Jörg-Uwe Hahn. Bild: dpa

Die hessische FDP setzt im Landtagswahlkampf auf Bildung, Wirtschaft und Gerechtigkeit. Gute Bildung und Ausbildung seien die Grundlage für Chancengerechtigkeit.

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          Die hessische FDP setzt im Landtagswahlkampf auf Bildung, Wirtschaft und Gerechtigkeit. Gute Bildung und Ausbildung seien die Grundlage für Chancengerechtigkeit, sagte der Landesvorsitzende Jörg-Uwe Hahn am Samstag im südhessischen Seeheim-Jugenheim laut Mitteilung. Er sprach sich auch für eine „Willkommenskultur“ aus. Sie sei „die richtige Antwort, wie wir mit Menschen, die zu uns nach Hessen kommen, umgehen sollten“.

          In der Familienpolitik seien die Liberalen noch nicht am Ziel, sagte Hahn. Familie und Beruf müssten besser in Einklang gebracht werden. „Entsprechend dürfen Kinder weder ein Karriere- noch ein Armutsrisiko sein.“ Jeder müsse selbst den Begriff Familie definieren können. „Dazu gehören für uns neben der Ehe zwischen Mann und Frau auch gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften“, sagte Hahn.

          Abbau von Bürokratie und Konsolidierung

          Kultusministerin Nicola Beer sagte, das Ziel der liberalen Bildungspolitik sei es, Hessen zum führenden Bildungsland in Deutschland zu machen. Kinder müssten deshalb in einem gegliederten Schulsystem gemäß ihrer Begabung gefördert und gefordert werden.

          Wirtschaftsminister Florian Rentsch sagte, Hessen habe in den vergangenen Jahren mit den Liberalen Erfolge beim Abbau von Bürokratie und bei der Konsolidierung des Landesetats erreicht. Die FDP setze weiter auf eine mittelstandsfreundliche Politik.

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