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Hessischer Landtag : Anhörung zur Lage der hessischen Zeitungen

  • Aktualisiert am

Gehört fortan zur Verlagsgruppe Rhein-Main: „Darmstädter Echo“ Bild: dpa

Sowohl die regierende CDU als auch die SPD-Opposition im Landtag sind über die wachsende Konzentration auf dem Printmarkt besorgt. Nun soll es eine Anhörung zur Lage der Branche geben.

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          Mit einer Anhörung von Experten will Hessens Parlament am 10. Juni die Probleme auf dem Zeitungsmarkt des Landes beleuchten. Darauf einigten sich alle Fraktionen am Mittwoch im Hauptausschuss des Landtags.

          Sowohl die regierende CDU als auch die SPD-Opposition zeigten sich über die wachsende Konzentration auf dem Printmarkt besorgt. Beide Parteien verwiesen auf die jüngste Entwicklung in Südhessen mit dem Verkauf des „Darmstädter Echo“ an die Verlagsgruppe Rhein Main, zu der auch die „Allgemeine Zeitung“ (Mainz) und der „Wiesbadener Kurier“ gehören.

          In Südhessen gebe es zum Teil inzwischen Monopole, sagte die Darmstädter CDU-Abgeordnete Karin Wolff. Union und Grüne wollen dem rasanten Wandel in der Medienlandschaft mit einer Stärkung der Medienkompetenz an Schulen begegnen. Skeptisch äußerte sich Wolff zu einem von der Opposition vorgeschlagenen Stiftungsmodell.

          Die Stiftung soll nach einem SPD-Vorschlag auch digitale Publikationsstrukturen für lokale und regionale journalistische Angebote entwickeln. An eine öffentlich-rechtliche Zeitung sei jedoch nicht gedacht, betonte der SPD-Abgeordnete Michael Siebel, der ebenfalls aus Darmstadt kommt.

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