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Konzept bleibt : Land reduziert Zuschüsse für Hessentag

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Tradition: Der Hessentag ist das älteste Landesfest - hier ein Bild vom Festumzug in Bensheim im Juni 2014 Bild: dpa

Künftige Ausrichter des Hessentags bekommen im Zweifelsfall weniger Geld vom Land für das Fest als Städte, die in der Vergangenheit Gastgeber waren. Am Konzept soll sich aber nichts ändern.

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          Hessen will 2018 den Zuschuss für die Hessentags-Kommune auf neun Millionen Euro begrenzen. Dies kündigte der Chef der Staatskanzlei, Axel Wintermeyer (CDU), am Mittwoch im Landtag an. Angesichts der Schuldenbremse werde ab 2019 der Betrag auf maximal 8,5 Millionen Euro zurückgefahren. Die Kommunen sollen zugleich mehr Geld über Gebühren für Parkplätze oder Toilettenbenutzung erwirtschaften.

          In den kommenden drei Jahren wird es aber bei zehn Millionen Euro Investitionshilfe durch das Land bleiben. Davon dürfen die Gemeinden auch einen Teil zur Deckung des Hessentags-Defizits verwenden. Derzeit sind dies 3,5 der zehn Millionen Euro.

          Kommunen mehr gefragt

          Das Konzept des zehntägigen Hessentags wird im wesentlichen beibehalten. Die Gemeinden sollen beim „ältesten und erfolgreichsten Landesfest“ in Deutschland „größtmöglichst“ selbst entscheiden, sagte Wintermeyer.

          Der Hauptausschuss segnete mit den Stimmen der Regierungsparteien CDU und Grüne die Vorlage ab. Die FDP forderte, aus Kostengründen den Hessentag nur noch alle zwei Jahre zu organisieren. SPD und Linke wollen dagegen ebenfalls beim jährlichen Turnus bleiben. Sie bemängelten jedoch, dass es keine neuen Ideen für das Fest gebe.

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