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Frankfurt-Bergen-Enkheim : Windräder zu recht nicht genehmigt

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Stopp: Das Land Hessen hat den Bau von Windrädern im Frankfurter Stadtteil Bergen-Enkheim zurecht abgelehnt Bild: dpa

Das Land hat den Bau von Windrädern in Frankfurt-Bergen-Enkheim zu recht vereitelt, wie das Verwaltungsgericht Frankfurt meint. Die Anlage könnte eine Funksignalstation in der Wetterau stören.

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          Das Land Hessen hat den Bau von Windrädern im Frankfurter Stadtteil Bergen-Enkheim zu recht abgelehnt. Das entschied das Verwaltungsgericht Frankfurt und wies damit die Klage eines Betreibers von Windkraftanlagen gegen das Land ab, das die drei geplanten Windräder nicht genehmigt hatte.

          Die Anlage könnte eine Funksignalstation in der Wetterau stören, teilte eine Sprecherin des Gerichts mit. Der Betreiber dagegen war der Auffassung, schon ein Abstand von drei Kilometern zu der Navigationsanlage in Nidderau-Erbstadt im Main-Kinzig-Kreis sei ausreichend. Außerhalb dieser Distanz ließen sich keine Störungen des Funks nachweisen.

          Störfaktoren genauer zu erfassen

          Die Deutsche Flugsicherung hatte im Jahr 2010 dem Bau zunächst noch zugestimmt, nach einer Umplanung der Anlage aber erneut geprüft und abgelehnt. Technische Neuerungen hätten es in der Zwischenzeit außerdem ermöglicht, Störfaktoren genauer zu erfassen, teilte das Gericht mit.

          So flössen die Ergebnisse von Flugvermessungen erst von 2010 an in die Bewertung ein. Daher sei das Regierungspräsidium Darmstadt mit der Ablehnung des Bauantrags im Recht gewesen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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