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Zukunft der Alten Oper : Ferne und Frankfurt

  • -Aktualisiert am

Abend für die Alte Oper: Kulturmanager blicken in die Zukunft. Bild: dpa

Das Publikum strömt noch nicht wieder so rege in die Kulturstätten. In der Talkrunde des musikalischen „Abends für die Alte Oper“ blickten die Dezernentin und die beiden Kulturmanager gemeinsam in die Zukunft.

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          Die Frankfurter Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD) spürt „Dynamik und Erleichterung“, Markus Fein, seit vergangenem Sommer Intendant der Alten Oper, berichtet, dass jüngst so viele Abonnements verkauft worden seien wie noch nie in der Geschichte des Konzerthauses. Philipp Demandt, Direktor des Städel Museums, der Kunsthalle Schirn sowie des Liebieghauses, registriert dagegen „gewisse Entwöhnungsfaktoren“, die das Publikum noch nicht wieder so rege in die Kulturstätten strömen ließen, wie es im vergangenen Jahr nach dem ersten Lockdown zu beobachten gewesen sei.

          In einer Talkrunde, die eingebettet war in einen musikalischen „Abend für die Alte Oper“, blickten die Dezernentin und die beiden Kulturmanager im Gespräch mit F.A.Z.-Kulturredakteurin Eva-Maria Magel gemeinsam in die Zukunft. Im Publikum hörte möglicherweise mancher aus der Gesellschaft der Freunde der Alten Oper, die diesen Abend veranstaltete, mit großem Interesse, was Intendant Fein erwartet: „Das Lokale hat eine völlig neue Bedeutung bekommen“; Fein nannte die Arbeit mit den lokalen Künstlern und künftige Vernetzungen auch mit dem Städel, Demandt bekräftigend den wichtiger gewordenen Blick in die eigenen Sammlungen.

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