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Hölderlin-Preis : Der Witz bei Hölderlin

  • -Aktualisiert am

Hölderlin-Preis: Monika Rinck (rechts) und Yulia Marfutova. Bild: Wonge Bergmann

Monika Rinck und Yulia Marfutova beweisen bei der Verleihung des diesjährigen Hölderlin-Preises, dass der Dichter wider Erwarten durchaus etwas mit Humor zu tun hat.

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          Bad Homburg ⋅ Die Preisträgerin erzählt einen Witz, derlei erlebt man bei der Verleihung eines Literaturpreises eher selten. Der hatte nichts mit Friedrich Hölderlin zu tun, umso mehr mit dem Dialekt der 1969 im westpfälzischen Zweibrücken geborenen Monika Rinck. Dieser verblüffend leichte Ton passte perfekt zu der Veranstaltung in der Schlosskirche zu Bad Homburg, wo der mit 20 000 Euro dotierte Hauptpreis und der mit 7500 Euro dotierte Förderpreis erstmals nach zwei Jahren wieder ohne pandemiebedingte Einschränkungen verliehen wurden.

          Mit dem Auftritt der Sängerinnen und Sänger aus Hölderlins Geburtsstadt Lauffen am Neckar sowie Schülerinnen und Schülern des Bad Homburger Humboldt-Gymnasiums, die Auszüge aus dem Rock-Musical „Hölder“ darboten, war ein Zeichen gesetzt. Weniger gravitätisch-würdevoll als in vielen Jahren waren diese neunzig Minuten vielmehr sehr gegenwärtig und eben sogar mit ein wenig Humor.

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