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Vorlass des Oscarpreisträgers : Wiesbaden unterstützt Ankauf des Schlöndorff-Archivs

  • Aktualisiert am

Um seinen Vorlass geht es: Volker Schlöndorff Bild: dpa

Die Stadt Wiesbaden will den Ankauf des Archivs von Volker Schlöndorff durch das Deutsche Filminstitut und Filmmuseum unterstützen. Auch die Unterlagen von Eberhard Junkersdorf und Reinhard Hauff sollen erworben werden.

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          Die Stadt Wiesbaden will einen Ankauf des Archivs von Volker Schlöndorff durch das Deutsche Filminstitut und Filmmuseum (DFF) unterstützen. Dies schlägt ein weiteres Kapitel im Ringen um den Vorlass des Oscar-Preisträgers auf. Im August dieses Jahres hatte Schlöndorff angedeutet, seinen seit 1992 als vorläufige Leihgabe dem DFF übereigneten Vorlass abziehen zu können. Schon damals war seit geraumer Zeit hinter den Kulissen um einen Ankauf verhandelt worden. Der Regisseur gab an, das Filmmuseum Potsdam können ein geeigneter Ort sein, Interesse hatte er auch an Wiesbaden geäußert, wo er 1939 zur Welt kam.

          Längeres Ringen um den Vorlass

          Deren Magistrat hat nun einen Teilbetrag von 150.000 Euro für den Ankauf beschlossen. Wiesbaden hat einen Sitz im Verwaltungsrat des DFF, denn Teile, unter anderem die Filmsammlung, befinden sich in Wiesbaden. Kulturdezernent Axel Imholz (CDU) sagte, das filmkulturelle Erbe solle in der Region verbleiben. Eine dauerhafte Übernahme und Bearbeitung durch das DFF sei eine Chance, die man nicht ungenutzt lassen dürfe. Mit Schlöndorffs Vorlass will das DFF auch jene des Produzenten Eberhard Junkersdorf (mit den Firmenarchiven Bioskop Film und Munich Animation) sowie des Regisseurs Reinhard Hauff übernehmen.

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