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Eliot-Quartett : Was Freundschaft möglich macht

Das Eliot-Quartett darf im Saal des Holzhausenschlösschens proben. Bild: Frank Röth

Das Eliot-Quartett gilt als eines der besten Streichquartette Deutschlands. Es probt und produziert im Saal des Holzhausenschlösschens. Ein Privileg, sagen die Musiker. Gleiches gelte für die Ersetzung der Umsatzausfälle.

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          Musiker könnten sich in dieser Zeit schnell vergessen fühlen, sagt Michael Preuss. „Uns ist das zum Glück nicht passiert“, fügt der Cellist des Eliot-Quartetts hinzu. Seine Mitspieler Maryana Osipova, Alexander Sachs und Dmitry Hahalin strahlen dazu. Durchaus im Bewusstsein, dass ihre Situation eine Ausnahme ist. In Frankfurt, wo sie 2014 an der Musikhochschule zusammenfanden und wo alle immer noch wohnen, hätten sie in den vergangenen Monaten viel Unterstützung durch Freunde und Fans erfahren. Dass sie im Saal des Holzhausenschlösschens proben dürften, sei „ein unschätzbares Geschenk“.

          Guido Holze

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Denn kaum einem Ensemble stehe privat ein Raum zur Verfügung, der groß genug sei, um den für Streichermusik nötigen Raumklang zu bieten, ganz abgesehen von möglichen Konflikten mit den Nachbarn. Mit Clemens Greve, dem Geschäftsführer der Frankfurter Bürgerstiftung im Holzhausenschlösschen, der den akustisch exzellenten Saal für ein hochkarätiges Kammermusik-Programm nutzt und das inzwischen in ganz Deutschland hochangesehene Ensemble früh förderte, besteht auch in dieser konzertfreien Zeit ein ständiger Austausch.

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