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Nach Haushaltssperre : Krise am Staatstheater Darmstadt

Das Staatstheater Darmstadt ist seit 2006 saniert, 2021 soll das Kleine Haus (rechts) umgebaut werden. Hinter der Fassade scheint es zu bröckeln. Bild: Michael Braunschädel

Mehr als nur Geld: Die aktuelle Haushaltssperre hat tiefe Verwerfungen zutage gefördert. Nun ist der Geschäftsführer freigestellt, die Politik ist gefordert.

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          Vor der nächsten Sitzung des Theaterausschusses zur Lage am Staatstheater Darmstadt an diesem Donnerstag mehren sich die Anzeichen einer massiven Krise des Hauses. Nicht nur ein Finanzloch, sondern eine verwaiste Geschäftsführung und tiefe Zerwürfnisse als Resultat jahrelanger Kleinkriege scheinen das Theater, das schon mehrfach durch Personalfragen negativ aufgefallen ist, zu belasten.

          Eva-Maria Magel

          Kulturredakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Dem Vernehmen nach ist der bisherige geschäftsführende Direktor und Stellvertreter des Intendanten, Jürgen Pelz, in der vergangenen Woche durch das Ministerium vom Dienst freigestellt worden und hat darüber hinaus ein Verbot erhalten, das Theater zu betreten.

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