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Unterstützung der Kultur : Notabene 2020

Kulturschaffende wurden während der Corona-Krise auch von Stiftungen und private Spender unterstützten. (Symbolbild) Bild: dpa

Der Kulturbetrieb hat die Folgen von Corona deutlich zu spüren bekommen. Hilfe gab es allerdings nicht nur vom Staat. Auch Stiftungen und private Spender unterstützten die Kulturschaffenden.

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          In den letzten Tagen des alten Jahres wird allerorts Bilanz gezogen, und im E-Mail-Fach finden sich nicht nur die Rückblicke von Institutionen und Firmen, mit denen man beruflich zu tun hat, sondern auch die mal mehr, mal weniger ausführlichen Berichte von Freunden und Bekannten. Den durch Frank Sinatra berühmt gewordenen Liedtitel „It Was A Very Good Year“ hat dabei niemand auf den Lippen und auch nicht im Sinn gehabt, erst recht nicht, wenn der oder die Betroffene im Kulturgeschäft tätig ist.

          Zahlreiche, oft lange, mit Liebe und nicht zuletzt mit dem Einsatz einigen Geldes geplante Unternehmungen mussten – mitunter im Wortsinne – in die Tonne gekloppt werden. Dass sich viele Betroffene danach nicht gleich selbst in selbige werfen wollten, hat möglicherweise auch mit einigen Unterstützungsprogrammen zu tun, für die man nicht erst ein Verwaltungsstudium absolviert haben musste, um der Anträge auf Erteilung eines Antragsformulars Herr zu werden; Programme wie etwa der Notfallfonds des Kulturdezernats Frankfurt, durch den bis Ende dieses Jahres knapp 400.000 Euro an Künstler und Gruppen ausgezahlt werden konnten. Fast die Hälfte des Geldes kam übrigens von Stiftungen und privaten Spendern. So gesehen, war es doch ein gutes Jahr: für die Solidarität.

          Christian Riethmüller

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

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