https://www.faz.net/-gzg-15kqx

Tatort-Kommissarin : Polizeigewerkschaft ehrt Ulrike Folkerts

  • Aktualisiert am

Die Schauspielerin Ulrike Folkerts wurde in Kassel mit dem GdP-Stern ausgezeichnet. Bild: AP

Ulrike Folkerts hat für ihre Darstellung der „Tatort“-Kommissarin Lena Odenthal einen Ehrenpreis der Gewerkschaft der Polizei in Kassel bekommen.

          1 Min.

          Ulrike Folkerts hat für ihre Darstellung der „Tatort“-Kommissarin Lena Odenthal einen Ehrenpreis der Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Kassel bekommen. „Es ist natürlich toll, wenn die Polizei findet, dass unsere Figuren das recht glaubwürdig und nachvollziehbar machen“, sagte Folkerts bei der Preisverleihung. Für ihre Rolle habe sie aber kein Praktikum bei der Polizei gemacht, erläuterte die gebürtige Kasselerin. Sie habe lediglich gelernt, wie man Fingerabdrücke nimmt und wie man schießt, „weil ich finde, dass ich als Schauspielerin den Umgang mit der Waffe beherrschen muss, damit es nicht so albern aussieht“. Schnell und gut Auto fahren habe sie schon vorher gekonnt.

          Der Vorsitzende der GdP-Kreisgruppe, Norbert Birnbach, betonte, dass die 48 Jahre alte Folkerts mit ihrer Rolle der in Ludwigshafen ermittelnden Kripo-Beamtin Odenthal nicht nur das Polizeibild positiv darstelle. Sie stärke auch „das Selbstbewusstsein der Frau im Polizeiberuf“. Solche Darstellungen seien wichtig, um Frauen für den Polizeiberuf zu gewinnen. „Frauen in der Polizei im Lande Hessen waren vor 20, 25 Jahren Exoten. Jetzt ist es teilweise so, dass wir in den Studiengruppen 50 Prozent Frauenanteil haben.“

          Die Wahl-Berlinerin Folkerts mimt Lena Odenthal bereits seit 1989 und ist damit dienstälteste „Tatort“-Kommissarin. Die Gewerkschaft ehrt mit dem sogenannten GdP-Stern seit 1988 Menschen, „die sich für die Belange von Polizeibeschäftigten in besonderem Maße einsetzen oder aber die durch die Darstellung der Polizeiarbeit in besonders authentischer und positiver Weise auffallen“. Zu den Ausgezeichneten gehören die Schauspieler Evelyn Hamann („Adelheid und ihre Mörder“), Iris Berben („Rosa Roth“) und Jan Fedder („Großstadtrevier“).

          Weitere Themen

          Wie man um die Ecke schießt Video-Seite öffnen

          Geht doch! : Wie man um die Ecke schießt

          Ecken direkt verwandeln – auf dem Fußballplatz geht das noch vergleichbar einfach. Beim Tipp-Kick braucht es viel Feingefühl. Wir verraten, wie der perfekte Schuss um die Ecke gelingt.

          Topmeldungen

          Ende einer Amtszeit: Sebastian Kurz gibt am 9. Oktober 2021 seinen Rücktritt bekannt

          Frankenberger fragt : Ist das „System Kurz“ am Ende, Ursula Plassnik?

          Sebastian Kurz galt als politisches Wunderkind - jetzt ist er bereits zum zweiten Mal als Bundeskanzler Österreichs zurückgetreten. Wie geht es nun weiter? Wir fragen Ursula Plassnik, frühere Außenministerin des Landes.
          Der Inbegriff eines Whistleblowers: Edward Snowden. Möchte man in seine Fußstapfen treten, sollte man einiges beachten.

          Vorteile und Risiken : Soll ich Whistleblower werden?

          Die Kollegen schieben krumme Dinger, der Chef ist nicht ganz ehrlich bei der Abrechnung: Soll ich das öffentlich machen? An wen kann ich mich wenden? Wer Hinweisgeber werden will, muss vorsichtig sein – und an die eigene Gesundheit denken.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.