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Städtische Bühnen : Das Wolkenfoyer als Argument gegen den Abriss

Das Foyer der Städtischen Bühnen heute Bild: Bergmann

Der Abriss der Städtischen Bühnen Frankfurt ist beschlossen. Sie sollen einem umfassenden Neubau weichen. Doch mit Hinweis auf ein besonderes Kunstwerk kämpft eine Initiative weiter für den Erhalt.

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          Umstritten war das 1963 entstandene Wolkenfoyer des Künstlers Zoltan Kemeny von Anfang an. Die F.A.Z. berichtete im Januar 1964 von einer Diskussion über die „vielgelobte und noch mehr ge­scholtene Deckenplastik“. Mit „Kurbelwellen“ wurden die Bronzeelemente verglichen – aber auch mit Noten, womit die Raumskulptur durchaus zur Oper passe.

          Günter Murr
          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          An ein Notenblatt erinnern auch die Skizzen, die Kemeny (1907 bis 1965) zum Teil auf Papier mit dem Briefkopf des Hotels Frankfurter Hof erstellt hat. Sie wurden in einem Sammelband veröffentlicht, in dem die Initiative Zukunft Bühnen Frankfurt erstmals die Entstehungsgeschichte und die Bedeutung des Wolkenfoyers für die Städtischen Bühnen umfassend dargestellt hat (Zoltan Kemenys Frankfurter Wolkenfoyer, Deutscher Kunstverlag, 160 Seiten, 28 Euro).

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