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Sieger bei Lichter Filmfest : „Jetzt können wir etwas zurückgeben“

Verbinden einen packenden Dokumentarfilm und konkrete Hilfe: Lisa Engelbach (links) und Justin Peach (rechts), hier bei Dreharbeiten Bild: Severyn Zelazn

Lisa Engelbach und Justin Peach verbinden einen packenden Dokumentarfilm und konkrete Hilfe. Jetzt hat „Street Line“ das Lichter Filmfest gewonnen.

          3 Min.

          Die kleinen Wölfe von einst sind erwachsen geworden. Schon das ist im Grunde ein Wunder. Sonu, heute Anfang 20, ist vor zehn Jahren der Mittelpunkt von „Kleine Wölfe“ gewesen. Mit dem Dokumentarfilm über das Straßenkind aus Kathmandu und seine kleine Bande hat der Kameramann und Regisseur Justin Peach seinen Abschluss als Diplom-Mediendesigner an der Hochschule Mainz gemacht. Gut zehn Jahre später sehen wir Sonu wieder. Er ist Vater geworden, seine kleine Tochter Sona ist im Film gerade drei Jahre alt. Wenn die Kette des Lebens auf der Straße und der fehlenden Schulbildung für sie zerrissen würde – dann gäbe es Hoffnung.

          Eva-Maria Magel
          Kulturredakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Die beiden Mainzer Filmemacher Justin Peach und Lisa Engelbach, privat und beruflich ein Paar und Eltern zweier Töchter, haben ihren Film in regelrecht familiärer Nähe zu ihren Protagonisten gedreht. Sie wiederum waren die Ersten, die den Film „Street Line“ im Jahr 2020 kurz vor dem Ausbruch der Pandemie gesehen haben. Mit der Rohfassung im Gepäck ist Peach noch einmal nach Kathmandu geflogen und hat sie sich mit der Familie der kleinen Wölfe angesehen. Jetzt ist der 90 Minuten lange Film bis zum 9. Mai in der digitalen Version des Lichter Filmfests Frankfurt International zu sehen, wo er seine Weltpremiere gefeiert hat.

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