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Senckenberg-Museum gräbt live : T-Rex und seine unbekannten Brüder

Die Grabungsausstellung „Edmonds Urzeitreich“ erkundet die Herkunft des ausgestellten Edmontosaurus. Bild: dpa

Die Live-Grabung „Edmonds Urzeitreich“ im Innenhof des Senckenberg-Museums ist ein Erfolg – nicht nur beim Publikum. Die Ausbeute ist unerwartet groß und wirft neue Fragen auf. Daher soll es 2021 weitergehen.

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          Was ist im Inneren eines T-Rex-Zahns? Normalerweise würde man sich hüten, einen Tyrannosaurus-Beißer zu zersägen. Im Senckenberg-Museum aber ist jetzt einer sowieso schon halbiert – mit der Kettensäge. „Zum Glück“, sagt Philipe Havlik, „da kann man jetzt richtig reinschauen.“ Prächtige Zähne vom Tyrannosaurus Rex sind gleich mehrfach gefunden worden. Nicht irgendwo in Wyoming, wo die großen Dinosaurier-Fundstellen liegen. Sondern im Innenhof des Senckenberg-Gebäudes in Bockenheim.

          Eva-Maria Magel

          Kulturredakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Für Havlik, Kurator an der Stabsstelle Zentrale Museumsentwicklung und der Schaugrabung „Edmonds Urzeitreich“, ein weiterer Beleg dafür, dass er und sein Team die richtige Idee hatten: Sie wagten es, erstmals ein ganzes Bonebed, also eine fast 70 Millionen Jahre alte Ablagerung zahlreicher Knochen, Schuppen und Zähne, vom Fundort in der Lance-Formation in Wyoming in ein Museum zu verfrachten. Der spektakuläre Senckenberg-Edmontosaurus, den 1911 Arthur von Weinberg dem Museum geschenkt hat, ist einst in der Nähe jenes Bonebeds gefunden worden, das nun in Frankfurt bearbeitet wird.

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