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Die Frau als böse Verführerin: das Bild „Eva mit Schlange“ des deutschen Jugendstil-Malers Franz von Stuck

Jüdisches Museum Frankfurt : Frau Weisheit und Gottes Gegenwart

Das Jüdische Museum eröffnet mit „Die weibliche Seite Gottes“ seine erste Wechselausstellung im Neubau. Neben antiken Artefakten und Replikationen von Idolen zeigt die Ausstellung auch zeitgenössische Perspektiven.
Blick nach vorn: Silvia Andringa (vorne links) mit Michael Meyer, Günther Henne, Susanne Schyns, Susanne Freiling und Uta Nawrath (von links nach rechts)

Theaterhaus Ensemble Frankfurt : Voll auf die Sahne hauen

Das Theaterhaus Ensemble in Frankfurt will sich jünger, diverser und zukünftiger aufstellen. In der Jubiläumssaison hat es nun Silvia Andringa zur neuen künstlerischen Leiterin berufen.

Wiesbadener Stadtteil Ostfeld : Ohne Gleise geht es nicht

Wiesbadens geplantes Musterquartier Ostfeld eignet sich besonders gut für eine Straßenbahnanbindung. Es wird sich zeigen, wie ernst es der Stadt mit der Verkehrswende ist.

Hessischer Filmpreis : Geld und gute Gesten

Die Sondersendung zum Hessischen Filmpreis ist eine gute Geste. Und die Idee, gerade jetzt Weiterbildungsprogramme zu lancieren, könnte sich in einer coronafreien Zukunft auszahlen.

Parteitag der Hessen-Grünen : Die Kröten der Grünen

Der digitale Parteitag der Grünen in Hessen enthält Zündstoff. Denn die massiven Protesten gegen den Weiterbau der Autobahn 49 lassen den Gegensatz zwischen Realos und Fundamentalisten wieder aufscheinen.

Bibelübersetzung : Eine einzigartige Verbindung geschaffen

Das Zeugnis einer Gelehrsamkeit, Philosophie und Poesie, in der sich Deutsches und Jüdisches untrennbar vereinen: Die Bibelübersetzung von Martin Buber und Franz Rosenzweig offenbart, was deutsch-jüdische Kultur einmal bedeutet hat.

Ermittlungen gegen Awo : Frei von Gschaftlhuberei

Vielleicht in einem Jahr, wenn es gut läuft, könnten die Ermittlungsverfahren rund um die Arbeiterwohlfahrt in Frankfurt abgeschlossen sein. Der Vorwurf der Untreue, der im Zentrum steht, ist eben ein Tatbestand mit Tücken.

Corona-Krise : Das Volk in der Pflicht

In der Corona-Krise haben bisher die Ministerpräsidenten und die Kanzlerin den Weg vorgegeben. Nun sollte über den weiteren Vorgang im Parlament entschieden werden, demokratisch.

Parteien im Corona-Modus : Parteitage in der Pandemie

Während die Frankfurter FDP an ihrem Parteitag nächsten Samstag festhält, hat die CDU ihren Termin bereits abgesagt. Die FDP steht unter Zeitdruck. Die CDU profitiert nun davon, in der Krise besser geplant zu haben.

Frankfurter Buchmesse 2020 : Nüchtern im Netz

Die Entscheidung, die Frankfurter Buchmesse digital aufzuziehen, war ein konsequenter Schritt. Doch lebt die Veranstaltung von Atmosphäre, Flair und Emotionen. Wer meinte, da lasse sich einiges davon mit ins Internet nehmen, wurde enttäuscht.

Aus für Karstadt in Mainz : Kein Grund zum Weinen

Den gekündigten 60 Mitarbeitern von Karstadt in Mainz hilft es nichts, falls dort schon in drei Jahren die ersten neuen Läden und Restaurants eröffnen. Die Mainzer dürfen sich fürs Erste jedoch darüber freuen, dass in ihrer City keine Bauruine stehen wird.

Symbol der Demokratie : Paulskirche zügig sanieren

Dass der Bund ein Wort bei der Sanierung der Paulskirche mitreden will, ist nicht verwunderlich. Wenn das Gebäude aber erst 2030 fertig wird, würde es zu einem neuen Symbol – für eine Demokratie als Dauerbaustelle.
Drei wären hier einer zuviel: Herbert Herrmann und Nora von Collande spielen im Fritz Rémond Theater von Donnerstag an in einem Zwei-Personen-Stück.

Fritz Rémond Theater : Traumpaar des Boulevard

Schon im vergangenen Jahr standen Herbert Herrmann und Nora von Collande mit „Alles was Sie wollen“ in Berlin auf der Bühne. Nun werden sie im Fritz Rémond Theater in Franfurt vor nur 100 Zuschauern spielen – mehr lässt der Hygieneplan des Hauses nicht zu.

Lokaltermin : Modern und koscher

Das „Flowdeli“ soll mehr als ein typisches Museumscafé sein. Auf der Speisekarte finden sich kaum mehr als ein Dutzend Gerichte, aber sie spiegeln viele Einflüsse der jüdischen Küche wider – und sind alle koscher.
„Skinny Burger Sophie“: Ein Burger ohne Brötchen, der gewissermaßen in seinen Einzelteilen serviert wird.

Lokaltermin : Buletten und Berge

Das „Sissi und Franz“ in Frankfurt-Bockenheim spielt mit der guten alten Donaumonarchie. Serviert werden Burger mit alpenländischem Touch.
Schmackhaft und sättigend: die Stormy’s Sushi Plate

Lokaltermin : Sushi und Pho

Gleich zwei Lokale in der hessischen Landeshauptstadt: Das „Noir“ in Wiesbaden verbindet japanische und vietnamesische Küchentraditionen zu einem modernen Asia-Fusion-Konzept.
Klare Linie: Nadine Müller ist Geschäftsführerin der Kameha Suite.

Lokaltermin : Roastbeef und veganer Käsekuchen

Das Pop-up-Dinner-Lokal Kameha Suite in Frankfurt zeigt, wie köstlich veganes Essen und kulinarischer Mainstream sein können. Das Ergebnis: gut abgeschmecktes Soulfood.

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  • Nahes Duo: Slávka Zámečníková und Benjamin Russell

    Staatstheater Wiesbaden : Oper, als wäre sonst nichts

    Selten lustig, aber berückend schön gesungen, zeigt das Staatstheater Wiesbaden Rossinis und Mozarts Varianten des „Figaro“. Beide Premieren werden vor 200 Zuschauern und unter Einhaltung der gängigen Abstands-und Hygieneregeln gespielt.
  • Hat viele Fragen: Daniel Cohn-Bendit will wissen, was „jüdisch“ ist.

    Daniel Cohn-Bendit : Auf der Suche nach der jüdischen Identität

    Daniel Cohn-Bendit fühlt sich auf seine alten Tage umgetrieben von der Frage nach seiner jüdischen Identität. Der 75 Jahre alte Mann hat darüber einen Film gedreht, der bei den Jüdischen Filmtagen in Frankfurt zu sehen ist.
  • Soziologe Wilhelm Heitmeyer:  „Jeder Mensch hat ein Bedürfnis nach Realitätskontrolle“

    Soziologe Heitmeyer : Bedrohungen durch rechte Allianzen

    Der Soziologe Wilhelm Heitmeyer spricht in Frankfurt über Verschwörungstheorien. „Integrationsprozesse und Anerkennungsdefizite“ spielen eine entscheidende Rolle für ihn.
  • Angezeigt: Die Buchmesse am Main muss dieses Jahr ohne Aussteller auskommen

    Buchmesse ohne Aussteller : Eine Enttäuschung

    Die Buchmesse wird im Wesentlichen ein digitales Ereignis. Garniert mit Lesefesten, die in der wirklichen Wirklichkeit stattfinden. Beschämend ist dabei nur dies: Das mangelnde Engagement der deutschen Verlage.
  • „Verpiss dich!“: Patricia Highsmith (Karen Ascoe, links) bedeutet Verlagsmitarbeiter Edward Ridgeway (Daniel Burke), dass er nicht bleiben könne

    English Theatre Frankfurt : Der Besuch bei der alten Dame

    Im English Theatre in Frankfurt trifft Patricia Highsmith im Stück „Switzerland“ auf ihre mörderische Lieblingsfigur Mr. Ripley. Die Inszenierung von Tom Littler zeigt die schillerndsten Figuren in der Geschichte des Kriminalromans des 20. Jahrhunderts.
  • Will weitermachen: Angelika Schleidl, die Inhaberin der Buchhandlung Schutt, fotografiert durch das Schaufenster ihres Geschäfts.

    Bedrohte Buchhandlung : „Wichtiger als der Main und der Goetheturm“

    Die Buchhandlung Schutt ist eine Institution in Frankfurt. Selbst Corona konnte ihr nichts anhaben, aber jetzt droht die Räumung. Ein exemplarischer Fall für die Verdrängung kleiner Geschäfte?
  • Mit gehörigem Abstand: Mit Bellinis Oper „I puritani“ beginnt die Spielzeit der Frankfurter Oper.

    Oper unter Corona-Bedingungen : Wenn die Choristen Maske tragen

    Schmachten auf Abstand, Husten strengstens verboten: Die Theatersaison beginnt anders als gewohnt. Wie jetzt in der Frankfurter Oper. Über den Besuch einer coronakonformen Inszenierung.
  • Frankfurter Senckenberg-Museum : Mit dem Wal ganz nach unten

    Eine Simulation lädt zum Tauchgang ein: Mit zwei neuen Räumen zeigt das Senckenberg-Museum in Frankfurt nicht nur die Faszination der Tiefsee. Es geht auch darum, wie die Zukunft des Hauses aussehen soll.
  • Lesung heute: Anna Katharina Hahn (rechts) Mitte August im Frankfurter Haus am Dom beim "Stromern-Festival".

    Lesungen in Corona-Zeiten : Literatur vor der Entscheidung

    Video-Streaming oder Lesung live: Die Literaturveranstalter in Frankfurt blicken auf eine abgebrochene Saison zurück und in eine unsichere Zukunft voraus. Mit unterschiedlichen Strategien und Ängsten.
  • Mit Haltung: Isabelle Enders ist für zwei Jahre Stadtgoldschmiedin in Hanau.

    Stadtgoldschmiedin von Hanau : Salzstreuer aus dem 3D-Drucker

    Die Silberschmiedin Isabelle Enders ist neue Stadtgoldschmiedin in Hanau. Salz- und Pfefferstreuer macht sie mit elektronischer Hilfe besonders gerne – auch wenn die auf den ersten Blick weniger als solche zu erkennen sind.
  • Im Saal des Frankfurter Schauspiel: Mit den Plätzen droht auch der Austausch verloren zu gehen (Archivbild).

    Durch Corona-Regeln bedroht : Resonanzraum Theater

    Die Vorstellung selbst ist nur ein Teil des Theaterbesuchs. Mindestens genauso wichtig sind die Gespräche danach im Foyer oder auf dem Nachhauseweg: Dem Theater droht unter den Corona-Maßnahmen der Resonanzraum verloren zu gehen.
  • So hat Hegel Frankfurt gesehen: der Roßmarkt vor 1830

    Hegel und Frankfurt : Am Roßmarkt war der Weltgeist noch fern

    In Frankfurt war Georg Wilhelm Friedrich Hegel noch ein Suchender. Dennoch hat der vor 250 Jahre Geborene hier die Dialektik entdeckt. Und das ausgerechnet an einem Phänomen, das die meisten Menschen für das höchste der Gefühle halten.
  • Spiele zur heutigen Zeit: Viele Bücher wurden durch Spielekonsolen ersetzt (Symbolbild).

    Papier oder Elektronik : Ein Hoch aufs Spielen

    Hat man früher noch übers Spielen geschrieben, werden heute viele Bücher durch elektronische Vergnügen ausgetauscht: Dennoch gibt es einige Gemeinsamkeiten.
  • Weiße Leiber auf blutigem Schlachtfeld: Szenenbild mit Anna Staab, Birgit Heuser, Jakob Gail, Sam Michelson, Hannah Bröder, Reinhold Behlings (von links).

    Antigone nach Hölderlin : Das unzerstörbare Leben

    Großes Theater in der Frankfurter Naxoshalle: Willy Praml erzählt Sophokles’ Tragödie „Antigone“ in Hölderlins Übersetzung.
  • Mitglied des Europaparlaments und vor allem der Titanic Boygroup: Martin Sonneborn

    Titanic Boygroup : Ein Sarkophag für Ischgl

    Sie sind endgültige Satiriker geblieben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn trotzen als Titanic Boygroup im Frankfurter Palmengarten Regen und Corona.