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Internationaler Pianistenpreis : Mehr als ein Wettbewerb an den Tasten

Das Piano Forum Frankfurt hat sich vorgenommen, seine Preisträger auch nach dem Internationalen Deutschen Pianistenpreis zu fördern. Ob und wie das klappt, berichten die einstigen Sieger Andrejs Osokins und Yekwon Sunwoo.
Vor Einbruch der Kälte: Der Tenor Georg Poplutz und Mitglieder des Telemann-Ensemble Frankfurt, an der Violine Barbara Hefele und Sophie Müller und Violoncello - Petra Köhs, sowie an der Orgel der Kantor Andreas Köhs.

Absage von Kirchenmusik : Zu kalt zum Proben

Der Frankfurter Dreikönigskantor Andreas Köhs sagt Konzerte ab, weil in der Kälte nicht geprobt werden könne. Er sieht sich seiner „Arbeitsgrundlage beraubt“. Für professionelle Orchestermusiker gelte das Arbeitsplatzschutzgesetz.

Oberbürgermeisterwahl : Zurück zur Sache

Die CDU nominiert ihren Kandidaten Uwe Becker. Er sieht in Frankfurt an vielen Stellen Handlungsbedarf. Darüber lässt sich reden.

Mainzer Geldsegen : Reich, aber bodenständig

Die große Holzfasssauna, die für das neue Mainzer Taubertsbergbad geplant ist, muss man mit Augenzwinkern sehen: Passt ins Bild, entspricht aber nicht der Lage.

Frankfurter Wirtschaftsförderung : Wichtige Personalie

In wirtschaftlich schwierigen Zeiten braucht Frankfurt Kontinuität: Doch der Abgang des Chefs der Wirtschaftsförderung droht, ein Vakuum zu hinterlassen.

Brüder-Grimm-Festspiele : Von nationaler Bedeutung

Seit fast 40 Jahren gibt es in Hanau die Grimm-Festspiele. Von deren hohen Qualität hat man in Berlin leider noch keine Notiz genommen. Dabei hätte schon ihr Name das Kulturministerium zum Nachdenken bringen können.

E.T.A. Hoffmann-Schau : Wie Kater Murr zum Schreiben kam

Von der Kritzelei im Manuskript bis zum Waschzuber für das Magnetismus-Experiment: Im Deutschen Romantikmuseum bietet die Ausstellung zum 200. Todesjahr E.T.A. Hoffmanns viel Sehenswertes.

Ausländerbehörde unter Druck : Behörde behindert Beschäftigung

Jeden Tag bekommen die Mitarbeiter der Frankfurter Ausländerbehörde mehr Anträge auf den Schreibtisch, als sie abarbeiten können. Wenn es der Stadt ernst ist mit ihrer Willkommenskultur, muss sie endlich die Lage dort in den Griff bekommen.

OB-Wahlkampf im Netz : Noch seriös oder schon langweilig

Wer eine Wahl gewinnen will, muss auch im Internet überzeugen. Nicht jedem liegt das. Ganz sicher hilft es aber nicht, sich den sozialen Medien zu verweigern.

Schwimmbäder in Hessen : Schwimmstunden sind Pflicht

Kommunen haben es jetzt noch schwerer, Schwimmbäder zu erhalten. Wichtig ist dabei die Anerkennung als Pflichtleistung durch das Land. Kurzfristig dürfte die Zahl der Schwimmbadschließungen weiter zunehmen.
Durchblick: E.T.A. Hoffmann

E.T.A. Hoffmann-Schau : Wie Kater Murr zum Schreiben kam

Von der Kritzelei im Manuskript bis zum Waschzuber für das Magnetismus-Experiment: Im Deutschen Romantikmuseum bietet die Ausstellung zum 200. Todesjahr E.T.A. Hoffmanns viel Sehenswertes.
Julia Mateus, die neue Chefin der Satirezeitschrift Titanic.

Neue „Titanic“-Chefin : Warum nicht mal eine Frau?

Zum ersten Mal, nach mehr als 40 Jahren „Titanic“-Geschichte, steht mit Julia Mateus eine Frau an der Spitze des Satiremagazins. Zu der Ansicht, dass das „woke“ Lager Satire unmöglich macht, hat sie eine klare Meinung.

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  • „Rotbackige Frömmigkeit“: Christian Kabitz dirigiert in Frankfurt den Cäcilienchor.

    Cäcilienchor Frankfurt : Der Satan singt Bass

    Ein Großprojekt , für das der Traditionschor die Staatskapelle Weimar engagiert hat: Zu Francks 200. Geburtstag erklingt ein unbekanntes Oratorium in der Alten Oper.
  • Früh Witwe: Barbe-Nicole Clicquot-Ponsardin

    Roman-Debüt einer Managerin : Die Witwe und ihr Champagnerhaus

    Andere spielen im Urlaub Golf, Entega-Chefin Marie-Luise Wolff schreibt. Beeindruckt vom Leben und Wirken der Barbe-Nicole Clicquot-Ponsardin, hat sie der Champagner-Witwe nun in einem Roman ein Denkmal gesetzt.
  • Signierstunde: Hanns-Josef Ortheil in der Katharinenkirche

    Open Books : Bilder für das Kopfkino

    Wir wollen rein: Am ersten Tag des Lesefests „Open Books“ und des Klassikers „Literatur im Römer“ sind die Innenstadtlesungen zur Buchmesse bestens besucht.
  • Einen eigenen Weg gehen: In Chisako Wakatakes neuem Buch geht es um Freiheit und Freude.

    Liberaturpreis 2022 : Was lange währt, wird endlich gut

    Die japanische Schriftstellerin Chisako Wakatake erhält mit 68 Jahren den Liberaturpreis – für ihr Debüt. Der „Jeder geht für sich allein“ betitelte Roman reflektiert ihre Lebenserfahrung.
  • Süße Tiere kamen auch damals schon gut an: Friedrich Müllers „Studie von Lämmern und einem kleinen Mädchen“ (rechts) entstand um 1774.

    Deutsches Romantik-Museum : Zeichnen wie bei Goethe

    Zeichnen war vieles für Goethe und seine Zeitgenossen; es diente zum Festhalten von Erlebtem und Erdachtem. Im Deutschen Romantik-Museum in Frankfurt kann man es in einer Ausstellung lernen.
  • Spielszene mit Rosanna Ruo, Nicolai Gonther, Anabel Möbius und Florian Mania (von links nach rechts)

    Landungsbrücken Frankfurt : Wortgewaltig und sprachlos

    Der Prozess um den Mord an Walter Lübcke und das Verfahren gegen Franco A. sind Grundlage der Performance „Werwolfkommandos“ in den Frankfurter Landungsbrücken.
  • Drinnen ist schon wieder Gewusel in den Gängen. Blicks durch das Fenster auf Verlagsstände in Halle 3.

    Rundgang über die Buchmesse : Weniger Teppich, mehr Stimmung

    Ist es wieder wie früher auf der Buchmesse in Frankfurt? Ja und nein. Nahbarer wirkt die Messe, was nicht nur daran liegt, dass die Auslegeware knapper ist. Es gibt auch eine bunte Mischung.
  • Was tun? Natalie Amiri, Deniz Yücel und Omid Nouripour (von links)

    Frankfurter Buchmesse : Nouripour will mehr Druck auf Teheran

    Der Bundesvorsitzende der Grünen, der Frankfurter Bundestagsabgeordnete Omid Nouripour, spricht auf der Buchmesse mit Deniz Yücel über die Lage in Iran. Er fordert mehr Sanktionen.
  • Auf der Suche nach Identität: Esther Ferrer in den Opelvillen, oben die  „Metamorphose“ und „Retrato imaginario de Erik Satie“ (links) von Esther Ferrer, 1992

    Opelvillen Rüsselsheim : Körper in der Zeit

    Esther Ferrer gilt als Spaniens erste Performancekünstlerin. Stets hat sie auch ihren eigenen Körper als Mittel eingesetzt. Die Opelvillen Rüsselsheim widmen nun dem vielfältigen Werk der Spanierin die Schau „Ich werde von meinem Leben erzählen“.
  • Zwischen Brahms und Schubert: Die Violinistin und Primaria des Eliot-Quartetts Maryana Osipova hat mit ihren Kollegen einige sehr renommierte Gäste geladen.

    „Eliots am Main“ : Neues Kammermusik-Festival in Frankfurt

    Vom 17. bis 26. Oktober gibt es in der Frankfurter Loge zur Einigkeit ein neues Kammermusikfestival des Eliot-Quartetts. Zum Auftakt kommt gar der Mentor Alfred Brendel an den Main.