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Russische Kunst in Hessen : Der Zirkus auf Kufen

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Abgedreht auf Schlittschuhen: Circus On Ice Bild: Timur Kinzikeev

Eiskunstlauf und Akrobatik kommen beim Moskauer „Circus On Ice“ seit mehr als 50 Jahren zusammen. Zwei Auftritte stehen nun in der Region an. Die Artisten gelten als besonders gut.

          Gehen ein Clown, ein Jongleur und eine Seiltänzerin aufs Eis: So könnte auch ein Witz beginnen. Beim „Circus On Ice“ aus Moskau steht die Kombination aus Artistik und Eiskunstlaufen aber seit mehr als 50 Jahren schon auf dem Programm. Wer die Show des russischen Eiszirkus besuchen will, muss bereit sein, sich auf eine gehörige Portion Kitsch, auf buntes Licht und pompöse Musik einzulassen – was in der Weihnachtszeit aber nicht allzu schwerfallen sollte.

          1964 wurde der Eiszirkus in Moskau ins Leben gerufen, seit 2005 tourt er auch in Deutschland. Die Ausbildung dort gilt als hart – schließlich müssen gleich zwei Disziplinen erlernt und zusammengebracht werden. Erst wenn die Artisten ihre Kunststücke hervorragend beherrschen, dürfen sie mit Schlittschuhen trainieren. Die Kufen trägt später jeder Künstler auf der Bühne: beim Fahren mit dem Rhönrad, beim Jonglieren, bei der Seiltanznummer, bei den Späßen der Clowns.

          Kirill Kiriklov hat als Choreograph die neue Show mit dem etwas martialischen Titel „Triumph“ für den Moskauer Zirkus entwickelt, in Deutschland ist sie in diesem Winter zum ersten Mal zu sehen. 28 Künstler treten dabei auf, mehr als 100 bunte Kostüme wurden für die Auftritte geschneidert. Für die beiden Shows in unserer Region, im Wiesbadener Kurhaus sowie in der Neu-Isenburger Hugenottenhalle, gibt es noch Karten.

          Durch die Luft: Manchmal heben die Kufen auch ab Bilderstrecke

          Circus On Ice

          Am 25. Dezember von 16 Uhr sowie von 19.30 Uhr an im Kurhaus Wiesbaden (Kurhausplatz 1), am 27. Dezember von 16 Uhr sowie von 19.30 Uhr an in der Hugenottenhalle in Neu-Isenburg (Frankfurter Straße 152).

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