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Oscarpreisträger Schlöndorff : Zurück in Wiesbaden

Hat soeben seinen ersten langen Dokumentarfilm fertiggestellt: Oscar-Preisträger Volker Schlöndorff Bild: dpa

Volker Schlöndorff blickt auf Orte seiner Jugend, kämpft für die Kinos der Region – und wird vom Land Hessen mit einem Ehrenpreis ausgezeichnet.

          4 Min.

          Ein Debüt mit 82 Jahren: Vor ein paar Tagen ist Volker Schlöndorffs jüngster Film fertig geworden, „Waldmacher“. Der erste lange Dokumentarfilm, abendfüllend, wie man so sagt, den Schlöndorff in gut 60 Jahren Filmschaffen gedreht hat. 90 Minuten über einen, der aus verborgenen Wurzeln wieder Bäume macht und versucht, Leute zurück zu den Wurzeln ihrer Existenz zu führen.

          Eva-Maria Magel
          Leitende Kulturredakteurin Rhein-Main-Zeitung.

          Jetzt ist Schlöndorff selbst der Mittelpunkt einer Dokumentation geworden, die ihn zurück geführt hat zu seinen Wurzeln. Tagelang ist er am Rheinufer, in Wiesbaden, in Schlangenbad unterwegs gewesen, „an den entscheidenden Orten meiner Jugend“. In Biebrich am 31. März 1939 als Arztsohn geboren, wuchs er in Schlangenbad auf, aus dem kleinen hüttenartigen Haus im Wald brach er schon als Schüler nach Frankreich auf, wo er zum Filmemacher wurde – den ersten Kurzfilm aber hat er am Biebricher Rheinufer gedreht, in den Fe­rien.

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