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Neuer Chef im Städel : Mit der Kunst im großen Glück

  • -Aktualisiert am

Städel-Administrator: Wolfgang Kirsch hat das Ehrenamt Anfang des Jahres übernommen. Bild: Michael Braunschädel

Um Geld geht es auch hier: Der Banker Wolfgang Kirsch ist neuer Chef der Städel-Administration. Das Museum sieht er für die Zukunft gut gerüstet.

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          Als Banker, sagt Wolfgang Kirsch, sei er es gewöhnt, sich mit den unterschiedlichsten Geschäftsmodellen vertraut zu machen und die jeweils handelnden Personen zu verstehen. Das helfe ihm auch beim Städel. Das Ehrenamt des Vorsitzenden der Administration hat Kirsch zum Jahreswechsel von Nikolaus Schweickart übernommen. Der hielt es, obwohl die Position eigentlich auf Lebenszeit gilt, für den richtigen Zeitpunkt, sich nach 20 Jahren der Zusammenarbeit mit den Direktoren Herbert Beck, Max Hollein und Philipp Demandt zurückzuziehen. Kirsch lobt, dass sein Vorgänger für „gesunde, solide Finanzen“ gesorgt habe, die auch über die derzeitige Krise hinweghelfen.

          In engeren Kontakt mit dem Städel war Wolfgang Kirsch gekommen, als seine Bank dem Haus vor mehr als zehn Jahren 220 fotografische Werke als Dauerleihgabe überließ. In die Adminis­tration berufen wurde er 2018 als Nachfolger von Hilmar Kopper. Es mache ihm, sagt er, besondere Freude, gemeinsam mit den hauptamtlichen Mitarbeitern und den vier anderen Administratoren Hubertus von Baumbach, Bernd Knobloch, Marija Korsch und Kersten von Schenck für eine Institution zuständig zu sein, die so erfolgreich und von einer so breiten Zustimmung der Bürger getragen sei.

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