https://www.faz.net/-gzg-10p96

"Neue Musik Nacht" : Amerika, Amerika

Auch Tänze werden bei der „Nacht der Neuen Musik” in der Frankfurter Hochschule für Musik und Darstellende Kunst gezeigt Bild:

Das Institut für zeitgenössische Musik veranstaltet erstmals die „Nacht der Neuen Musik“. In 40 Projekten soll nordamerikanische Musik des 20. Jahrhunderts in der Frankfurter Hochschule für Musik und Darstellende Kunst zu hören sein.

          1 Min.

          Nordamerikanische Musik des 20. Jahrhunderts soll in 40 Projekten bei einer neuen Veranstaltung in der Frankfurter Hochschule für Musik und Darstellende Kunst erklingen: Die erste „Nacht der Neuen Musik“ des Instituts für zeitgenössische Musik bietet am 7. November von 18 bis 24 Uhr in zwölf Sälen und Räumen Kurzkonzerte, tänzerische und szenische Darbietungen. 20 Flügel und Räume bespielen Lehramtsstudenten mit der „Winter Music“ von John Cage, für die sie nach den knappen Vorgaben des Komponisten ihre eigenen Stücke erdacht haben. Mehrere Konzerte widmen sich der Minimal Music mit Werken etwa von Steve Reich, John Adams und Morton Feldman.

          Guido Holze
          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Zu diesem und jedem größeren Thema des Abends gibt es einen Einführungsvortrag, so auch zum einhundertsten Geburtstag des noch lebenden Komponisten Elliott Carter und zu Charles Ives. Daneben erklingt bei der mit „input – output / Nordamerika und Europa im 20. Jahrhundert“ betitelten Mammutveranstaltung „Musik aus der Emigration“ von Hindemith, Schönberg und Krenek.

          1.000 Besucher erwartet

          Das Hochschulorchester spielt unter der Leitung von Wojciech Rajski „Ein Amerikaner in Paris“ von Gershwin. Eine szenische Darbietung ist zu später Stunde im Opernstudio mit Musik von George Benjamin und Texten von Paul Auster zu erleben. Außerdem gibt es eine Jazz-Lounge, die „Radio Music“ von John Cage, Musik zu Kurzfilmen und aktuelle Kompositionen mit Teilnehmern der Internationalen Ensemble Modern Akademie. Auch amerikanische Speisen wird es geben, Julia Cloot, die Programmleiterin und Geschäftsführerin des Instituts für zeitgenössische Musik, rechnet mit etwa 1.000 Besuchern. Wie die Barocknacht könne die „Neue Musik Nacht“ zur Tradition werden. Karten für die unter anderem vom amerikanischen Generalkonsulat unterstützte Veranstaltung kosten zehn Euro, Buchung unter der Telefonnummer 0 69/1 54 00 73 34.

          Weitere Themen

          Pionierleistungen Video-Seite öffnen

          Upländer Molkerei : Pionierleistungen

          Die Geschäftsführerin der Upländer Bauernmolkerei. Katrin Artzt-Steinbrink, spricht über die eigenen Pionierleistungen und den Weg in die Zukunft.

          Topmeldungen

          Was das alles kostet: Energieversorgung und Verkehr sind wegen der CO2-Bepreisung zuletzt teurer geworden.

          CO2-Preis : Beim Spritpreis hört der Spaß auf

          Klimaschutz ist ein Wahlkampfschlager, aber nur dann, wenn er möglichst wenig kostet. Wie lässt sich der CO2-Preis sozialverträglich erhöhen?

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.