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„Soft Planet“-Festvial im Zoom : Musikalische Bildung

  • -Aktualisiert am

Ein neues Festival für elektronische Musik im Frankfurter Club Zoom versammelt 17 Künstler. Die Kuratorin und Wissenschaftlerin Carmen Herold spricht dort auch.

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          Frankfurt ⋅ „Soft Planet“ heißt das neue Festival für elektronische Musik, das im neuen Zoom in Frankfurt-Fechenheim an den Start geht. Ein passender Ort, schließlich war in den Räumen des U.F.O.-Gebäudes bis zur Insolvenz 2012 Sven Väths Technotempel Cocoon Club beheimatet. Dessen wabenförmige Membranwand hat die Jahre und den Umbau überlebt.

          Das Festival ist eine Kooperation der Kommunikationsagentur Stay Service und des Zoom Clubs. Auf zwei Floors geben sich am Samstag, 28. Mai, von 14 Uhr an 17 Künstlerinnen und Künstler mehr als 22 Stunden mit DJ- und Live-Sets die Ehre, darunter sind international bekannte Namen wie Helena Hauff, Marcel Dettmann oder Nicolas Lutz. Teile des Programms werden live auf dem Frankfurter Onlineradio EOS gestreamt. Den Auftakt zu „Soft Planet“ machen ein Screening und zwei Vorträge, darunter einer von Carmen Herold. Die Wissenschaftlerin und freie Kuratorin arbeitet an der Schnittstelle von Clubkultur, künstlerischer Praxis und akademischer Forschung und bringt identitätspolitische Fragen mit Musik, Sub- und Popkultur zusammen. „Ich bin kein Fan dieser symbolischen Identitätspolitik“, erzählt Herold und kommt damit schnell zum Thema ihres Vortrags.

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