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Musik und Sekt statt Böller : Knallig

Kracher: Wir böllern in diesem Jahr nicht auf der Straße. Bild: dpa

Statt auf der Straße ein Feuerwerk zu entzünden, starten wir zum Abschluss dieses Jahres ein musikalisches Feuerwerk zuhause. Mit einem „Kracherl“ wird angestoßen und vielleicht entzündet sich auch ein Feuer der Liebe.

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          Zum Abschluss eines denkwürdigen Jahres zünden wir ein Feuerwerk mit Händels „Feuerwerksmusik“ und den Songs „Firework“ von Katy Perry und „Fireworks“ von First Aid Kit, bevor wir dann richtig aufdrehen und Kracher um Kracher zünden mit „Firecracker“, Titel zahlreicher Lieder, etwa von Ryan Adams, Sleeper, Voxtrot, Frazey Ford und Nada Surf (tolle Playlist, by the way), gesteigert noch mit „Firecracker Firecracker“ von Half Japanese bis zum Finale mit „Red Firecracker“ von den Jayhawks und „Metal Firecracker“ von Lucinda Williams.

          Nur auf deutsches Liedgut mit dem Titel „Feuerwerk“ verzichten wir lieber, weil es da ausschließlich Blindgänger gibt. Willkommen sind dafür olfaktorische Feuerwerke aus deutschen Landen, feinste Winzersekte aus dem Rheingau, aus Rheinhessen oder von der Nahe beispielsweise. Aber auch ein „Kracherl“ aus der Champagne oder aus Franciacorta verspricht jede Menge (Geschmacks-)Explosionen.

          Und vielleicht entzünden die kleinen Perlchen hie und da auch noch ein Feuerwerk der Liebe? Bei einer Partie „Hanabi“, einem kooperativen Kartenspiel für zwei Spieler, vielleicht? Ganz ehrlich, wer braucht da noch Böller?

          Christian Riethmüller

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

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