https://www.faz.net/-gzg-rdt1

Medien : Seit 30 Jahren befindet sich „Literatur im Kreuzverhör“

  • Aktualisiert am

Peter Härtling: Schriftsteller und Radiojournalist Bild: picture-alliance / dpa

Seit 1975 ist der Schriftsteller Peter Härtling mit dem Ratespiel „Literatur im Kreuzverhör“ auf hr2 auf Sendung. Er betreut eine der ältesten Radiosendungen im Hessischen Rundfunk.

          Eines der ältesten Hörfunk-Programme des Hessischen Rundfunks (hr) feiert am 25. Oktober seinen 30. Geburtstag: Seit 1975 ist der Schriftsteller Peter Härtling mit dem Ratespiel „Literatur im Kreuzverhör“ auf hr2 auf Sendung. Zwischen sechs und zehn Mal im Jahr kommt das Rateteam live aus Buchhandlungen oder Bibliotheken in ganz Hessen.

          „Für mich ist die Vorbereitung der Sendung, die Zusammenstellung der Texte reines Leseglück“, sagt der Autor, der in Mörfelden-Walldorf bei Frankfurt lebt. Dem 72jährigen Härtling zur Seite steht in der Sendung eine Expertenrunde. Können das Publikum vor Ort oder die Hörer die knifflige Frage nicht lösen, sind die Fachleute an der Reihe. Die Jubiläumssendung kommt am kommenden Samstag (15. Oktober) um 20.00 Uhr aus Bad König im Odenwald, wie der hr am Dienstag berichtete.

          Das Ratespiel hat nach Angaben von hr-2-Chefin Angelika Bierbaum eine große Fangemeinde. Härtling will weitermachen, „solange ich noch lesen kann und den Leuten nicht auf die Nerven gehe“. Der Schriftsteller hängt so sehr an seiner Sendung, daß er sich für die Moderation vor zwei Jahren trotz schwerer Erkrankung für einige Stunden vom Krankenhaus beurlauben ließ.

          Weitere Themen

          Orient und Okzident

          Goethe-Ausstellung : Orient und Okzident

          Vor 200 Jahren erschien Goethes Gedichtsammlung „West-östlicher Divan“. Aus diesem Anlass zeigt das Frankfurter Goethe-Haus eine Ausstellung zur Entstehungsgeschichte dieses interkulturellen Werks.

          Topmeldungen

          Jeder hat sein Kreuz zu tragen: Matteo Salvini am Strand auf Sizilien.

          Italienische Regierung : Ohne den Segen des Papstes

          Italiens Innenminister Salvini gibt sich gerne als gläubiger Christ. Damit hat er den Zorn Franziskus’ auf sich gezogen – und am Ende auch den des scheidenden Ministerpräsidenten Conte.

          An Scholz’ Seite : Manchmal liegt das Glück ganz nah

          Das Rennen um den SPD-Vorsitz geht weiter: Wofür die Kandidatin an Scholz’ Seite steht – und wieso der erfolgsverwöhnte Niedersachse Stephan Weil plötzlich beschädigt ist.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.