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Kultur während des Lockdowns : Durchhaltevermögen und düstere Stimmung

Kulturelle Leere: Zuschauerraum der Frankfurter Komödie Bild: Esra Klein

Die Verlängerung des Lockdowns trifft die Kultur unterschiedlich hart. Der Wille, sich dennoch nicht unterkriegen zu lassen, eint die großen Institutionen und die freie Szene.

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          Pragmatismus ist das Gebot der Stunde. Das ist der Tenor der großen Kulturbetriebe angesichts der fortdauernden Schließung. Das Verständnis für die Einschränkungen ist groß, aber oft schwingt auch ein wenig Unmut mit. So sagte Matthias Wagner K, Direktor des Frankfurter Museums Angewandte Kunst: „In Anbetracht der nach wie vor hohen Corona-Infektionszahlen und der bedrückenden Zahl an Toten hätte ich mehr Verständnis für einen härteren Lockdown als für die derzeitige undifferenzierte Öffnung etwa des Handels bei gleichzeitiger Schließung von Kunst- und Kultureinrichtungen.“

          Florian Balke

          Kulturredakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Eva-Maria Magel

          Kulturredakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Michael Hierholzer

          Kulturredakteur der Rhein-Main-Zeitung.

          Und Bernd Loebe, Intendant der Oper Frankfurt, äußerte sich so: „Man hätte sich gewünscht, dass die sorgsam umgesetzten Hygienekonzepte von Theatern und Konzertsälen Vertrauen in unsere Arbeit nach sich gezogen hätten.“ Bei allem Verständnis für die aktuelle Situation falle es zunehmend schwer, die Kraft für einen abermaligen Neustart zu finden. „Die Leute vermissen das Museum und wir unsere Besucher natürlich auch“, sagte Philipp Demandt, Leiter von Städel, Schirn und Liebieghaus.

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