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Kunst : Spanierin Martinez leitet Frankfurter Kunstverein

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Die Spanierin Chus Martinez übernimmt zum 1. Januar die Leitung des Frankfurter Kunstvereins. Sie arbeitete bisher als Kuratorin in Bilbao. Sie arbeitet an ihrer Promotion zu den Definitionen von Kunst in den Vereinigten Staaten der sechziger Jahre.

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          Die Spanierin Chus Martinez übernimmt zum 1. Januar die Leitung des Frankfurter Kunstvereins. Das gab der Kulturdezernent der Stadt, Hans-Bernhard Nordhoff (SPD), am Donnerstag in Frankfurt bekannt. Der Vorstand habe sich einstimmig für die 1972 geborene Kunsthistorikerin ausgesprochen. Martinez löst damit Nikolaus Schafhausen ab, der seit 1999 Direktor des Kunstvereins war. Martinez erhalte zunächst ein Drei-Jahres-Vertrag.

          Der Kunstverein will mit seiner Entscheidung ein Zeichen „für eine Erneuerung und einen Wechsel“ setzen, sagte Vorstandsmitglied Luminita A. Sabau. Martinez sei eine anerkannte Persönlichkeit der internationalen Kunstszene. Martinez kündigte in einer ersten Stellungnahme an, in ihrer Arbeit in der Bevölkerung „die Begeisterung für die Bildende Kunst“ wecken zu wollen. „Die Beziehung von Kunst und Gesellschaft steht im Zentrum meines Interesses.“

          Die im spanischen Ponteceso geborene Martinez arbeitete bisher als Kuratorin in Bilbao. Sie studierte Kunstgeschichte und Philosophie in Berlin und Tübingen sowie in Barcelona. Sie arbeitet an ihrer Promotion zu den Definitionen von Kunst in den Vereinigten Staaten der sechziger Jahre. Der Frankfurter Kunstverein besteht seit 175 Jahren und zählt zu den wichtigsten Ausstellern zeitgenössischer Kunst in Frankfurt.

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